Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg
: Auszeichnung für fünf herrlich sanierte alte Häuser

Ein ehemaliger Bahnhof, ein Wirtschaftsgebäude des Klosters Salem und ein spätbarockes Pfarrhaus: Fünf Gebäude sind jetzt mit dem Denkmalschutzpreis ausgezeichnet worden. Das sind sie.
Von
Thomas Faltin
Stuttgart
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Auch der sanierte Wildenhof in Lenzkirch aus dem Jahr 1728 ist ausgezeichnet worden.

Sebastian Schmäh

Es sind fünf wundervolle Gebäude, die jetzt mit dem Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet worden sind – in jedem davon würde man gerne leben. Allerdings ist dieser Preis zugleich auch eine Mahnung und eine Kritik, die in diesem Jahr deutlicher ausfällt als je zuvor. Denn der Vorsitzende der Jury, Gerhard Kabierske, sprach bei der Bekanntgabe der Preise den sinkenden Stellenwert des Denkmalschutzes deutlich an: „Hohe Kosten für Facharbeit, der Verlust an handwerklichen Traditionen, eine überbordende Bürokratie und ein Rückzug der öffentlichen Hand aus der Bezuschussung von Maßnahmen am Kulturdenkmal haben die Denkmalpflege in den letzten Jahren nicht einfacher gemacht.“

Verliehen wird der Preis alle zwei Jahre vom Schwäbischen Heimatbund und vom Landesverein Badische Heimat. Er soll beispielhafte Sanierungen denkmalgeschützter Gebäude würdigen und bekannt machen. Das Preisgeld von 5000 Euro pro Gebäude, das die Wüstenrot-Stiftung zur Verfügung stellt, ist angesichts der hohen Renovierungskosten aber eher als symbolisch zu verstehen.

Die einzelnen Objekte stellen wir in unserer Bildergalerie vor.

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