Kein Halt am Hbf Karlsruhe
: Bahn leitet Fernverkehr während Bombenentschärfung um

Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wird bei Bauarbeiten entdeckt. Der Fund löst in Karlsruhe weitreichende Maßnahmen auch bei der Bahn aus. Was das für Reisende bedeutet.
Von
dpa
Karlsruhe
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Hauptbahnhof Karlsruhe

Der Halt Karlsruhe Hbf entfällt zeitweise (Archivbild).

Uli Deck/dpa
  • Fliegerbombe nahe Karlsruhe Hbf entdeckt – Sperrungen betreffen Regional- und Fernverkehr.
  • DB sperrt ab etwa 17.20 Uhr Strecken zwischen Karlsruhe Hbf, Durlach und Hagsfeld.
  • Fernzüge aus dem Norden umfahren Karlsruhe Hbf und halten ersatzweise in Rastatt.
  • Von Rastatt geht es per Nahverkehr nach Karlsruhe, von Süden bleibt der Hbf erreichbar.
  • Dauer der Maßnahmen ist unklar, Entschärfung erfolgt am Nachmittag beziehungsweise Abend.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Fund einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in der Nähe des Karlsruher Hauptbahnhofs legt einen Teil des Bahnverkehrs im Raum Karlsruhe lahm und trifft auch den Fernverkehr. Nach Angaben der Deutschen Bahn werden die Strecken zwischen dem Karlsruher Hauptbahnhof und den Stadtteilen Durlach und Hagsfeld ab etwa 17.20 Uhr während der Entschärfung gesperrt.

Züge des Fernverkehrs aus dem Norden werden über Karlsruhe Güterbahnhof umgeleitet. „Der Halt Karlsruhe Hbf entfällt, die Züge halten ersatzweise in Rastatt“, teilte die Bahn mit. Von dort könnten Reisende mit Nahverkehrszügen nach Karlsruhe fahren. Von Süden aus Richtung Rastatt ist der Hauptbahnhof laut Bahn weiterhin erreichbar.

Dauer der Einschränkung unklar

Im Regionalverkehr enden die Züge an den jeweils vor Karlsruhe Hauptbahnhof liegenden Bahnhöfen, je nach Linie in Durlach, Blankenloch oder Bruchsal. Ein Ersatzverkehr wird eingerichtet, sagte ein Bahnsprecher. Wie lange die Einschränkungen dauern, hänge von der Entschärfung ab. 

Einsatzfahrzeuge stehen nach dem Fund einer Fliegerbombe in einem Wohngebiet.

Thomas Riedel/dpa

Die Weltkriegsbombe war den Angaben zufolge bei Bauarbeiten in einer Kleingartenanlage entdeckt worden. Wegen des Zustands der Bombe sollte der Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg diese noch im Verlauf des Nachmittags beziehungsweise Abends entschärfen. Insgesamt sollte ein Gebiet im Radius von 200 Metern um den Blindgänger geräumt werden.