Fußball-WM 2026
: Özdemir zittert mit seinem Sohn beim Elfmeterschießen

Ministerpräsident Cem Özdemir erzählt, wie er das frühe Aus der DFB-Elf erlebt hat. Dabei kommt er auch auf Deniz Undav zu sprechen.
Von
Sascha Maier
Stuttgart
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ARCHIV - 19.05.2026, Baden-Württemberg, Stuttgart: Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, und Manuel Hagel (CDU), sitzt in der Landespressekonferenz. Özdemir stellt sich zum ersten Mal als Regierungschef den Fragen der Journalistinnen und Journalisten. Zuvor hatte das grün-schwarze Kabinett erstmals regulär getagt. (zu dpa: «Özdemir: Wegen «Lügenfritz» zeige ich niemanden an») Foto: Katharina Kausche/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ministerpräsident Cem Özdemir bedauert das Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM

dpa
  • Özdemir reagiert auf das Aus der DFB-Elf bei der Fußball-WM und zeigt sich enttäuscht.
  • Er zitterte mit seinem Sohn beim Elfmeterschießen – beide standen und drehten den Ton auf.
  • Paraguay gewann gegen Nagelsmanns Team im Elfmeterschießen mit 4:3 im Sechszehntelfinale.
  • Özdemir lobt Deniz Undav, der für Baden-Württemberg steht, und vermeidet DFB-Ratschläge.
  • Eine wirtschaftliche Depression erwartet er trotz des sportlichen Debakels nicht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) hat am Dienstag nach dem Aus der DFB-Elf bei der Fußball-WM berichtet, wie er auf die aus deutscher Sicht bittere Fußballnacht blickt. „Ich hätte es der Nationalmannschaft gegönnt“, sagte er zu der Niederlage gegen ein abgekochtes Paraguay. „Ich habe mit meinem Sohn beim Elfmeterschießen gezittert.“ In der Schlussphase hätten beide gestanden und den Fernseher auf volle Lautstärke gedreht.

Besonders Deniz Undav hob er hervor – der Profi des VfB Stuttgart habe bei der WM ja Baden-Württemberg vertreten. Zu handfesten Tipps für den DFB, wie ein Neuanfang aussehen könnte, ließ sich Özdemir aber nicht hinreißen. „Wir haben in Deutschland Millionen Ersatz-Nationaltrainer.“

Özdemir erwartet keine wirtschaftliche Depression

Nach dem sportlichen Debakel erwartet Özdemir aber noch lange keine wirtschaftliche Depression. „Deshalb geht es jetzt der Wirtschaft nicht schlecht.“

Als Özdemir zum WM-Auftakt Deutschlands nach seinen Erwartungen gefragt worden war, sagte er: „Ich hoffe, dass unsere Mannschaft ins Finale kommt.“ Am Ende war bereits im Sechszehntelfinale Schluss – im ersten K.O.-Runden-Spiel unterlag Julian Nagelsmanns Truppe Paraguay im Elfmeterschießen mit 3:4.

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