Große Suchaktion
: Vom Boot in Bodensee gestürzt – Frau tot geborgen

Eine 65-Jährige stürzt bei Unwetter von einem Boot in den Bodensee und wird trotz einer großen Suchaktion zunächst nicht gefunden. Nun gibt es traurige Gewissheit.
Von
red/dpa
Kressbronn
Jetzt in der App anhören

Nach einem Unwetter über dem See war nach Angaben der Polizei eine Frau von einem Motorboot gefallen. Zahlreiche Einsatzkräfte suchten nach ihr.

Wasserwacht Nonnenhorn/dpa
  • Frau stürzte bei Unwetter vom Motorboot in den Bodensee und wurde vermisst.
  • Am Morgen bargen Einsatzkräfte die Leiche am Strand von Langenargen.
  • Zwei Zeugen entdeckten eine leblose Person im Wasser – sie alarmierten die Rettung.
  • Laut Polizei stand eine Gewitterzelle über dem Boot, Regen und hohe Wellen erschwerten alles.
  • Rund 200 Kräfte aus drei Ländern suchten vergeblich bis Einbruch der Dunkelheit.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die nach einem Sturz von einem Boot im Bodensee untergegangene Frau ist tot. Einsatzkräfte bargen die Leiche am Morgen am Strand von Langenargen, wie die Polizei mitteilte. Zwei Zeugen hatten dort eine im Wasser treibende, leblose Person entdeckt und umgehend die Rettungskräfte verständigt, wie es weiter hieß.

Die 65-Jährige war während eines Unwetters bei starkem Wellengang am Vorabend ins Wasser gefallen und wurde seither vermisst. Die Frau war den Angaben zufolge zusammen mit ihrem Mann auf dem Boot und auf dem Weg zurück zum Heimathafen, als es zu dem Unglück kam. 

Starker Regen und hohe Wellen

Der 68-Jährige wählte am Mittwochabend den Notruf, nachdem er seine Frau bei den hohen Wellen aus den Augen verloren hatte. Eine Gewitterzelle hatte nach früheren Angaben der Polizei direkt über dem Motorboot gestanden und hohe Wellen ausgelöst. Dazu habe es stark geregnet.

Ein 68-Jährige wählte am Mittwochabend den Notruf, nachdem er seine Frau bei den hohen Wellen aus den Augen verloren hatte.

Wasserwacht Nonnenhorn/dpa

Weil das Gebiet bei Kressbronn sehr groß sei, habe man einen internationalen Seenotalarm ausgelöst, hatte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei zuvor mitgeteilt. Rund 200 Einsatzkräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz suchten zunächst vergeblich nach der 65-Jährigen und die Suche wurde bei Einbruch der Dunkelheit eingestellt. Am Morgen wurde die 65-Jährige dann leblos entdeckt.