„Heidi-Bahn“: Panne am Flughafen Zürich: Bahn steckt in Tunnel fest

Am Flughafen Zürich verbindet die «Heidi-Bahn» das Hauptgebäude mit einem Terminal (Symbolbild)
Andreas Becker/KEYSTONE/dpa- Am Flughafen Zürich blieb die fahrerlose Skymetro im Tunnel stehen – rund 50 Personen an Bord.
- Nach 20 Minuten traf die Feuerwehr ein, die Evakuierung dauerte weniger als zehn Minuten.
- Die Passagiere liefen etwa 200 Meter durch den Tunnel und wurden in Sicherheit gebracht.
- Laut Flughafen lag eine technische Störung vor, die rasch behoben wurde.
- An Bord waren nur ankommende Reisende mit Ziel Zürich, Anschlussflüge wurden nicht verpasst.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Flughafen Zürich ist eine fahrerlose unterirdische Bahn zwischen dem Hauptgebäude und einem Terminal steckengeblieben. Rund 50 Passagiere mussten dort 20 Minuten auf die Feuerwehr warten, ehe sie 200 Meter durch den Tunnel laufen und in Sicherheit gebracht werden konnten, wie Flughafen und Feuerwehr berichten.
Die gut einen Kilometer lange Bahnstrecke führt unter einer Piste durch. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten. Die Verbindung heißt offiziell Skymetro, ist aber als „Heidi-Bahn“ bekannt, weil durch Bilder an der Wand während der Fahrt ein Tunnelkino mit Ansicht Schweizer Bergwelten erzeugt wird, und Heidi über Lautsprecher Gäste auf Deutsch und Englisch begrüßt.
20 Minuten im Tunnel ausharren
Es habe eine technische Störung gegeben, der schnell behoben werden konnte, sagte eine Sprecherin des Flughafens. An Bord seien nur ankommende Passagiere mit Endziel Zürich gewesen, niemand habe also einen Flieger verpasst. Die Feuerwehr erreichte die Bahn nach Angaben eines Sprechers 20 Minuten nach dem Alarm, die Evakuierung habe weniger als zehn Minuten gedauert.
Die Skymetro ist eine Standseilbahn, bei der die Wagen von einem Zugseil gezogen werden, wie die Flughafensprecherin erläutert. So habe der Wagen über eine Fernsteuerung in die Station gezogen und überprüft werden können. Millionen Deutsche nutzen den Flughafen, entweder zum Umsteigen oder weil er die nächstgelegene Flugreisemöglichkeit bietet.