Horror-Flug nach Memmingen: Mann wird fast aus Flugzeug gesogen – Erste Ergebnisse zur Ursache liegen vor

Bei einer Ryanair-Maschine ist im Juli beim Flug von Griechenland nach Deutschland ein Fenster geplatzt. Die Folgen waren dramatisch. Wie kam es zu dem Vorfall?
Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa- Auf einem Ryanair-Flug Thessaloniki–Memmingen platzte eine Fensterscheibe.
- Ein Passagier wurde fast herausgesogen, Mitreisende zogen ihn zurück und retteten ihn.
- Er kam mit Schnittverletzungen, Hämatomen und Brandwunden ins Krankenhaus.
- Vorläufige NTSB-Analyse: Ein Flügel im rechten Triebwerk brach ab und traf den Rumpf.
- Birdstrike-Spuren wurden gefunden – ein direkter Zusammenhang ist laut NTSB nicht gesichert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Maschine befand sich über Nordmazedonien, als das Unglück passierte: Am Freitag, 10.07.2026, platzte in einer Boeing 737-800 von Ryanair auf dem Weg von Thessaloniki nach Memmingen eine Fensterscheibe. Ein männlicher Passagier, der neben dem Fenster saß, wurde bei dem Druckabfall fast herausgesogen. Kopf und Schultern befanden sich nach Aussage einer Mitreisenden bereits außerhalb des Fliegers, bevor seine Ehefrau und zwei andere Passagiere ihn zurückziehen und sein Leben retten konnten. Er wurde mit Schnittverletzungen, Hämatomen und Brandwunden in ein Krankenhaus gebracht.
Mittlerweile gibt es erste Untersuchungsergebnisse dazu, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. Einer am Freitag veröffentlichten vorläufigen Analyse der US-Flugsicherheitsbehörde (NTSB) zufolge sei ein Flügel im rechten Triebwerk des Fliegers nach dem Start abgebrochen und anschließend gegen den Flugzeugrumpf gekracht. Dies habe zu einem Druckverlust und dem geplatzten Fenster geführt. Obwohl die NTSB-Experten Überreste eines Vogels in dem beschädigten Triebwerk fanden, folgerten sie daraus jedoch nicht direkt, dass der Vogel für den abgebrochenen Flügel verantwortlich war.
Horror-Geschichten von Bord
Ein Knall, „Emergency“-Durchsagen des Piloten, herunterfallende Atemmasken und ausfallendes Licht: Auch für die anderen Passagiere, die sich in der Maschine befanden, war der Vorfall ein traumatisches Erlebnis. Wie ein betroffenes Ehepaar berichtete, herrschte kurzzeitig Chaos und Todesangst. Nachdem sich die Situation stabilisiert hatte, kehrte das Flugzeug nach Thessaloniki zurück, die Passagiere flogen in einer Ersatzmaschine nach Memmingen.
Bis die endgültigen Untersuchungsergebnisse zum Unglück vorliegen, kann es noch bis zu zwei Jahre dauern.
