Kurioser Vorfall in Lauda-Königshofen
: Hier schwimmt ein Rehbock im Privat-Pool

Ein Rehbock schwimmt in Lauda-Königshofen über eine Stunde im Privat-Pool, bis die Feuerwehr eingreift. Trotz glitschiger Wände bleibt das Tier unverletzt.
Von
Michael Bosch
Lauda-Königshofen
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Ein Rehbock hat sich in Lauda-Königshofen in einen Pool verirrt.

Ein Rehbock hat sich in Lauda-Königshofen in einen Pool verirrt.

Freiwillige Feuerwehr Lauda-Königshofen
  • In Lauda-Königshofen schwamm ein Rehbock über eine Stunde im Privat-Pool.
  • Die Feuerwehr befreite das Tier, nachdem es an glitschigen Wänden gescheitert war.
  • Zunächst half ein Netz, doch ein Feuerwehrmann zog es schließlich am Geweih heraus.
  • Das Reh war unverletzt und sprang danach „fröhlich“ davon – laut Kommandant.
  • Einsätze dieser Art kommen dort im Schnitt alle ein bis zwei Jahre vor.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Aus einer misslichen Lage hat die Feuerwehr in Lauda-Königshofen (Main-Tauber-Kreis) einen Rehbock befreit. Das Tier hatte sich in der Nacht zum Dienstag in einen Pool auf einem privaten Grundstück verirrt. Wie das Tier ins Wasser gelangte, sei nicht bekannt, sagte Kommandant Jochen Klingert auf Nachfrage.

Heraus halfen ihm Klingerts Kameraden. Das Tier hatte zuvor offenbar immer wieder versucht, sich selbst ins Trockene zu retten – scheiterte aber an den glitschigen Wänden. Zunächst versuchten die Retter, das Wild mithilfe eines Netzes an den Beckenrand zu ziehen. Das Ziel: Es sollte sich beruhigen. Doch das Tier machte nicht so mit, wie es sollte.

Feuerwehrmann packt Reh am Geweih

Rehe sind gute Schwimmer, weshalb es nach Auskunft der Freiwilligen Feuerwehr zwischenzeitlich „seelenruhig durch den Pool geschwommen“ sei. Laut dem Hausbesitzer hatte sich das Tier bereits eine Stunde im Schwimmbecken befunden, als die Feuerwehr eintraf.

Der Rehbock befand sich über eine Stunde im Wasser

Der Rehbock befand sich über eine Stunde im Wasser

Freiwillige Feuerwehr Lauda-Königshofen

Letztlich packte ein Feuerwehrmann, der auch Jäger ist, beherzt am Geweih zu, als sich das Reh am Beckenrand befand. Seine Kameraden halfen mit, das Tier aus dem Wasser zu ziehen. Schaden hat das Tier bei der Schwimmstunde offenbar nicht genommen. Es sei „fröhlich“ davongeshüpft – offenbar ging es dem Rehbock „blendend“, es sei auch nicht verletzt gewesen, so Klingert.

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Einsätze, bei denen Tiere aus Pools befreit werden müssen, kommen laut dem Feuerwehrkommandanten durchschnittlich alle ein bis zwei Jahre vor. „Darauf sind wir vorbereitet.“