Langenau im Alb-Donau-Kreis
: Nach Brandstiftung: Fachräume in Realschule nicht nutzbar

Mitten in der Nacht soll ein Jugendlicher eine Schule in Brand gesteckt haben. Der Schaden ist enorm. Welche Auswirkungen hat das auf den Unterricht?
Von
red/dpa
Stuttgart
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Feuerwehrleute löschten den Brand. (Symbolbild)

Rolf Vennenbernd/dpa/Rolf Vennenbernd

Mehrere Fachräume sind nach einer Brandstiftung an einer Realschule in Langenau (Alb-Donau-Kreis) nicht mehr nutzbar. Laut Polizei steht ein 14-Jähriger im Verdacht das Feuer in der Nacht zu Sonntag gelegt zu haben. Die Ermittler beziffern den Schaden auf rund 100.000 Euro. 

In den betroffenen Räumen werde unter anderem das Fach Technik unterrichtet, sagte der Schulleiter Martin Metzger der Deutschen Presse-Agentur. Die betroffenen Klassen seien auf andere Räume der Schule verlegt worden. „Niemand muss zu Hause bleiben“, so Metzger. 

Polizei prüft Zusammenhang zu weiteren Brandstiftungen

Der Jugendliche soll laut Polizei eine Scheibe im Erdgeschoss eingeschlagen und einen Raum in Brand gesetzt haben. Den Angaben zufolge beobachtete eine Frau den 14-Jährigen und rief die Polizei. Feuerwehrleute löschten demnach das Feuer und die Beamten fanden den Flüchtigen kurze Zeit später.

Der Verdächtige sei in eine Psychiatrie eingeliefert worden, hieß es. Die Ermittler prüfen nun, ob der Jugendliche für weitere Brandstiftungen verantwortlich ist. Warum der 14-Jährige die Schule in Brand setzte, war zunächst unklar. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

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