Zugunglück bei Riedlingen: Newsblog: Zwei Menschen noch in Lebensgefahr

Die Bergung des verunglückten Zuges hat begonnen.
Thomas Warnack/dpaEs sind schlimme Szenen, die sich am Sonntag im sonst beschaulichen Oberschwaben im Südosten Baden-Württembergs abspielen: Einsatzkräfte knien auf einem halb umgestürzten Waggon, versuchen die Fahrgäste aus dem Zug zu retten. Im Hintergrund sind Schreie zu hören.
Nahe Riedlingen im Landkreis Biberach war zuvor ein Regionalzug entgleist. Dabei kamen nach Angaben aus Sicherheitskreisen mehrere Menschen ums Leben. Zudem seien zahlreiche Menschen verletzt worden.
In dem betroffenen Zug der Linie RE 55 saßen laut einem Sprecher der Bundespolizei rund 100 Menschen. Der Regionalexpress war von Sigmaringen nach Ulm unterwegs, als gegen 18.10 Uhr in der Nähe des Riedlinger Stadtteils Bechingen den Angaben zufolge mindestens zwei Waggons entgleisten.
In diesem Newsblog finden sie die aktuellen Erkenntnisse zu dem Zugunglück.
Die Leitstelle Reutlingen hatten am Sonntag einen sogenannten „Massenanfall von Verletzten“ gemeldet - das bezeichnet im Rettungswesen eine Situation, bei der eine große Zahl von Verletzten oder Erkrankten versorgt werden muss. Am Unfallort waren auch mindestens vier Rettungshubschrauber im Einsatz.