Messgeräte schlagen aus
: Leichtes Erdbeben am Bodensee registriert

Am Bodensee wurde ein leichtes Erdbeben mit einer Stärke von 0,7 registriert. Für Menschen war es laut Experten kaum spürbar, Messgeräte erfassten jedoch die Bewegung.
Von
red/dpa
Konstanz
Jetzt in der App anhören

Am Bodensee hat die Erde gebebt. (Symbolbild)

Felix Kästle/dpa
  • Am Bodensee wurde ein Erdbeben der Stärke 0,7 registriert – kaum spürbar für Menschen.
  • Der Landeserdbebendienst meldete das Beben um 4.58 Uhr mit Epizentrum zwischen Radolfzell und Singen.
  • Das Hypozentrum lag in rund 17 Kilometern Tiefe, berichtete die Schwäbische Zeitung.
  • Erdbeben unter 2,0 erfassen meist nur Messgeräte, Schäden sind in diesem Bereich selten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Erde am Bodensee hat am frühen Montagmorgen leicht gebebt. Um 4.58 Uhr sei ein Beben mit einer Stärke von 0,7 registriert worden, teilte der Landeserdbebendienst Baden-Württemberg mit. Das Epizentrum lag demnach zwischen Radolfzell und Singen (Landkreis Konstanz). Das Hypozentrum befand sich in rund 17 Kilometern Tiefe. Zuvor hatte die „Schwäbische Zeitung“ darüber berichtet. 

Das Beben sei sehr schwach gewesen und dürfte nach Angaben des Erdbebendienstes für Menschen nicht spürbar gewesen sein. Erdbeben mit einer Stärke unter 2,0 werden in der Regel nur von Messgeräten registriert. Erst ab einer Magnitude von 2,0 bis 3,9 werden sie laut Landeserdbebendienst von Menschen wahrgenommen. Schäden kommen in diesem Bereich allerdings selten vor.