Nach schwerem Unfall in Dietingen: Feuerwehr rettet unterkühlten Autofahrer aus dem Wald

In der Gemeinde Dietingen wurde ein Autofahrer nach einem Sturz in den Schwarzenbach vermisst. Eine Wärmebildkamera half dabei, den Mann rund 100 Meter entfernt zu finden.
Gesamtfeuerwehr Dietingen- Autofahrer stürzte nachts bei Dietingen in den Schwarzenbach – E-Call alarmierte Retter.
- Vor Ort fand niemand eine Person, das deformierte Auto lag im Bach und war von der Straße nicht sichtbar.
- Ein Polizeihubschrauber ortete mit Wärmebildkamera den Fahrer rund 100 Meter entfernt im Wald.
- Feuerwehr rettete den stark unterkühlten, leicht verletzten Mann und übergab ihn an den Rettungsdienst.
- Elf Einsatzkräfte sicherten die Stelle, halfen beim Abschleppen; Einsatzende war gegen 4 Uhr.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Feuerwehr, DRK und Polizei sorgten bei einem dramatischen Rettungseinsatz für ein glückliches Ende: In der Nacht auf Sonntag ist ein Autofahrer zwischen Gösslingen und Mariahochheim in der Gemeinde Dietingen mit seinem Fahrzeug in einem Bach gelandet. Der Unfall ereignete sich gegen 1.30 Uhr. Nach Angaben der Feuerwehr kam das Auto wegen nicht angepasster Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab und stürzte in den nahegelegenen Schwarzenbach.
Durch den heftigen Aufprall hätten sämtliche Airbags im Fahrzeug ausgelöst, erklärt Olaf Lutzkat, Pressesprecher der Gesamtfeuerwehr Dietingen. Dadurch wurde auch der automatische Notruf E-Call aktiviert. Dieser alarmierte die Rettungskräfte und erwies sich im weiteren Einsatzverlauf möglicherweise als lebensrettend.
Als Polizei und Rettungsdienst an der Unfallstelle eintrafen, konnten sie zunächst keine Personen finden. Deshalb wurde die Freiwillige Feuerwehr Dietingen mit der Abteilung Gösslingen zur Suche nach dem Fahrer und zur Ausleuchtung der Unfallstelle alarmiert.
Hilfe durch Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera
Das stark deformierte Auto lag im Bach und war von der Straße aus nicht zu sehen. Die Feuerwehrkräfte durchsuchten das Fahrzeug sowie das umliegende Gelände. Gleichzeitig überprüfte die Polizei die Wohnadresse des Fahrzeughalters, konnte ihn dort jedoch nicht antreffen. Daraufhin wurde ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera angefordert, um die Suche auszuweiten.
Mit der Wärmebildkamera entdeckte die Besatzung des Hubschraubers schließlich eine Person in etwa 100 Metern Entfernung zur Unfallstelle. Der Fahrer befand sich im unwegsamen Gelände eines angrenzenden Waldes. Einsatzkräfte der Feuerwehr retteten den Mann, der allein unterwegs gewesen war, aus dem Dickicht, berichtet Lutzkat. Er war augenscheinlich leicht verletzt, aber stark unterkühlt. Der Rettungsdienst brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Feuerwehrabteilung Gösslingen sicherte anschließend den Gefahrenbereich und unterstützte den Abschleppdienst bei der Bergung des Unfallwagens sowie den Aufräumarbeiten. Insgesamt waren elf Feuerwehrkräfte mit zwei Fahrzeugen im Einsatz. Der Einsatz endete gegen 4 Uhr.



