Österreich: Mangelhaft ausgerüstet: Baden-Württembergerin von Gipfel gerettet

Die Frau trug Straßen- statt Bergschuhe bei ihrer Wanderung auf die 2.000 Meter hohe Mondspitze in Österreich. (Symbolbild)
Matthias Röder/dpa- Wanderin ohne Lampe saß nach Sonnenuntergang auf der Mondspitze in Vorarlberg fest.
- Die 29-Jährige trug Straßenschuhe und Shorts – sie blieb am Gipfelkreuz unverletzt.
- Gegen 22:30 Uhr wählte sie den Notruf, Bergretter trafen kurz vor Mitternacht ein.
- Abstieg erfolgte zu Fuß und mit Einsatzfahrzeug; Anreise erfolgte per öffentlichem Verkehr.
- Start der etwa sechs Stunden langen Tour war am Nachmittag; offizielle Empfehlung: feste Schuhe.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine mangelhaft ausgerüstete Wanderin aus Baden-Württemberg ist in einem nächtlichen Einsatz von einem Berggipfel geborgen worden. Die 29-jährige Frau sei auf die knapp 2.000 Meter hohe Mondspitze im österreichischen Bundesland Vorarlberg gestiegen und habe dort den Sonnenuntergang abgewartet, teilte die Polizei mit.
Nach Einbruch der Dunkelheit saß die Frau in der Nacht auf Sonntag jedoch auf dem Gipfel fest, da sie keine Lampe dabeihatte. Um etwa 22:30 Uhr setzte sie einen Notruf ab.
Retter erreichen Baden-Württembergerin kurz vor Mitternacht
Bergretter machten sich auf den Weg und erreichten die Mondspitze kurz vor Mitternacht. Die Einsatzkräfte fanden die Frau am Gipfelkreuz. Sie trug Straßenschuhe und war mit einer kurzen Hose bekleidet, wie die Polizei mitteilte.
Die unverletzte Wanderin wurde zu Fuß und mit einem Einsatzfahrzeug in Sicherheit gebracht. Die Frau war nach Polizeiangaben aus Deutschland mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist und hatte erst am Nachmittag mit ihrer etwa sechsstündigen Wanderung begonnen.
Der örtliche Tourismusverband bezeichnet die Tour auf die Mondspitze als mittelschwer und empfiehlt auf seiner Website feste Schuhe und warme Kleidung.
