Owingen im Bodenseekreis
: Mindestens 600.000 Euro Schaden wegen Scheunenbrand

Die Feuerwehr wird zu einem Scheunenbrand im Bodenseekreis gerufen. Später ist sie mit einem Großaufgebot im Einsatz. Durch den Brand entsteht ein hoher Schaden – der noch steigen könnte.
Von
Sebastian Winter/dpa/lsw
Stuttgart
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  • Die Feuerwehr rückte in Owingen im Bodenseekreis mit einem Großaufgebot an.

     
  • Der Brand war am Donnerstagmorgen ausgebrochen.

    Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis e. V.
  • Die Feuerwehren waren zeitweise mit bis zu 105 Einsatzkräften und 20 Fahrzeugen vor Ort.

    Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis e. V.
  • Teile des Dachstuhls des Gebäudes stürzten im Laufe der Löschmaßnahmen ein.

    Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis e. V.
  • Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich löschen.

    Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis e. V.
  • Die Nachlöscharbeiten ziehen sich noch über die weiteren Stunden.

    Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis e. V.
  • Großbrand im Bodenseekreis

    Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis e. V.
  • Großbrand im Bodenseekreis

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  • Großbrand im Bodenseekreis

    Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis e. V.
  • Großbrand im Bodenseekreis

    Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis e. V.
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Bei einem Scheunenbrand im Owinger Teilort Billafingen (Bodenseekreis) ist nach ersten Schätzungen ein Schaden von mindestens 600.000 Euro entstanden. Das Gebäude sei nun teilweise einsturzgefährdet, teilte ein Sprecher der Polizei mit.

Über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr seien vor Ort gewesen. Der Brand sei in der Scheune ausgebrochen, die als Werkstatt genutzt werde. Die Freiwillige Feuerwehr Owingen sei laut Mitteilung des Kreisfeuerwehrverbandes Bodenseekreis um 6.27 Uhr alarmiert worden. Beim Eintreffen der Feuerwehr hätten laut Polizei bereits Flammen aus dem Dachstuhl geschlagen. Weitere Feuerwehren rückten an.

Dach nach Brand teilweise eingestürzt – Schadenshöhe könnte steigen

Mit der Scheune sei auch ein älteres Wohnhaus verbunden. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs seien mehrere Personen in dem Haus gewesen. Nach ersten Informationen der Polizei wurde niemand verletzt.

Laut Mitteilung der Feuerwehr konnten fünf Bewohner das Gebäude rechtzeitig verlassen, da sie von Nachbarn gewarnt wurden. Wegen der teilweisen Einsturzgefahr sei das Gebäude nicht mehr bewohnbar. Teile des Dachs waren zur Vormittagszeit bereits eingestürzt.

Die Feuerwehr habe das Feuer gegen 7.30 Uhr unter Kontrolle gebracht. Das Übergreifen des Brands auf andere Gebäude sei durch die Einsatzkräfte verhindert worden.

Bewohner erhalten Warnung über Apps

Im Verlauf des Einsatzes habe die Einsatzleitung wegen der zeitweise starken Rauchentwicklung und damit verbundenen Geruchsbelästigung eine Bevölkerungswarnung über Warnapps ausgesendet. Bewohner des Teilortes Billafingen wurden darin aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Gegen 9 Uhr konnte die Feuerwehr den Brand laut Mitteilung weitgehend löschen. Die Nachlöscharbeiten zögen sich allerdings noch über weitere Stunden.

Zur Brandursache konnte der Polizeisprecher zunächst nichts sagen. Die Schadenshöhe könne aber noch steigen, da sich in der Werkstatt auch Maschinen befunden hätte. Ein siebenstelliger Schadensbetrag „sei daher nicht ausgeschlossen“, so der Sprecher.

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