Baden-Württemberg
: Baum stürzt um und erschlägt Mann - schwere Unwetter wüten im Land

Ein tödlicher Unfall, mehr als 250 Feuerwehr-Einsätze und ein Dachstuhlbrand: Die Folgen des schweren Unwetters in Karlsruhe sind erheblich.
Von
red/dpa
Karlsruhe
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Rund 400 Kräfte waren aufgrund des Unwetters in Karlsruhe im Einsatz. (Symbolbild)

Niklas Treppner/dpa
  • Schweres Unwetter in Karlsruhe: Ein umstürzender Baum tötete einen Mann.
  • Straßen und Wege waren durch entwurzelte Bäume blockiert – große Schäden im Stadtgebiet.
  • Feuerwehr rückte zu mehr als 250 Einsätzen aus, unterstützt von etwa 50 THW-Kräften.
  • Rund 400 Feuerwehrleute waren im Einsatz, die Leitstelle wurde personell verstärkt.
  • Zusätzlich brannte ein Dachstuhl in Neureut, die Stadt rief eine außergewöhnliche Einsatzlage aus.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Schwere Unwetter haben in weiten Teilen Baden-Württembergs ihre Spuren hinterlassen und nach ersten Erkenntnissen ein Todesopfer und Verletzte gefordert. In Karlsruhe erschlug ein während eines Gewitters umstürzender Baum einen Menschen, wie die Polizei mitteilte. Weitere Angaben zu dem Todesfall gab es zunächst nicht. Hunderte Einsatzkräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk waren in der gesamten Stadt im Einsatz, die Branddirektion sprach von mehr als 250 witterungsbedingten Einsätzen am Abend und in der Nacht.

Laut einem Polizeisprecher des Präsidiums Karlsruhe gab es zwischen 19 und 23 Uhr Überflutungen und Überschwemmungen, Ampeln und Autos wurden beschädigt. Zudem wurden Radfahrer und ein Kind von herabfallenden Ästen getroffen und leicht verletzt. Die Stadt hatte wegen der anhaltenden Ausnahmesituation eine sogenannte außergewöhnliche Einsatzlage ausgerufen, um die zahlreichen Einsätze zentral zu koordinieren.

Auch andernorts hatten die Einsatzkräfte viel zu tun: In Pforzheim zählte die Polizei rund 30 Unwettereinsätze bis in die Nacht. Bäume stürzten um und Gullydeckel wurden hochgespült. Verletzt wurde niemand.

Im Einsatzgebiet des Polizeipräsidiums Offenburg gab es am Abend eine einstellige Zahl an Einsätzen. Glimpflicher kam der übrige Südwesten davon: Andere Polizeipräsidien meldeten keine oder nur vereinzelte kleinere Schäden.