Üble Streiche: Karlsruher Staatsanwaltschaft ermittelt zu Prank-Videos

Fälle wie diese seien im Raum Karlsruhe nicht ungewöhnlich, träten derzeit aber gehäufter auf als sonst. (Symbolbild)
Uli Deck/dpa- Staatsanwaltschaft Karlsruhe ermittelt gegen Betreiber von Prank-Videos.
- Fünf Fälle laufen aktuell – einer betrifft einen fingierten Ladendiebstahl.
- Streit mit Ladendetektiv und Polizeieinsatz wurden gefilmt und online gestellt.
- Vorwurf lautet Vortäuschen einer Straftat, so ein Sprecher der Behörde.
- Solche Fälle sind nicht ungewöhnlich, treten derzeit aber gehäufter auf.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der Region Karlsruhe ermittelt die Staatsanwaltschaft derzeit gegen Personen, die sogenannte Prank-Videos ins Netz stellen. Wie ein Sprecher mitteilte, geht es derzeit um fünf Fälle. In einem davon sei ein Ladendiebstahl in einem Karlsruher Drogeriemarkt vorgetäuscht worden, die Auseinandersetzung des Schein-Diebes mit dem Ladendetektiv und der Polizeieinsatz sei gefilmt und ins Netz gestellt worden. Der Vorwurf laute hier Vortäuschen einer Straftat, sagte der Behördensprecher. Zuvor hatten die „Badischen Neuesten Nachrichten“ berichtet.
„Prank“ bedeutet im Englischen „Streich“. Bei Prank-Videos werden Menschen auf teils üble Weise hereingelegt, brüskiert oder schlicht veralbert. Währenddessen werden sie gefilmt und ihre Reaktionen manchmal ohne ihr Einverständnis auf Plattformen wie TikTok oder Youtube veröffentlicht. Fälle wie diese seien auch im Raum Karlsruhe nicht ungewöhnlich, träten derzeit aber gehäufter auf als sonst, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.