Unwetter in Baden-Württemberg: In diesen Regionen droht Hagel bis 2 cm

Hier drohen heute Unwetter in Baden-Württemberg.
Bernd Weißbrod/dpaÖrtlich sind Starkregen, Sturmböen und Hagel möglich. Vereinzelt schließt der Deutsche Wetterdienst (DWD) sogar Unwetter mit Hagelkörnern von rund zwei Zentimetern Größe nicht aus. Die Wetterkarte zeigt, wo sich die Gewitter im Laufe des Tages bilden:
Süden und Mitte besonders gewittergefährdet
Nach Angaben des DWD entwickeln sich im Tagesverlauf vor allem im Süden und in der Mitte Baden-Württembergs einzelne Gewitter. Im Norden dürfte es dagegen wahrscheinlich trocken bleiben.
Grund für die wechselhafte Lage ist heiße und zugleich feuchtlabile Luft, die zu Wochenbeginn noch über Süddeutschland liegt. Dadurch können sich trotz häufigen Sonnenscheins im Tagesverlauf vermehrt Quellwolken bilden. Lokal entstehen daraus Schauer und Gewitter.
Hagel mit bis zu zwei Zentimetern möglich
Die Gewitter können örtlich kräftig ausfallen. Der DWD erwartet stellenweise Starkregen mit rund 20 Litern pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit. Dazu sind stürmische Böen oder Sturmböen zwischen 60 und 80 Kilometern pro Stunde sowie kleiner Hagel möglich.
Vereinzelt kann die Unwetterschwelle erreicht werden. Dann sind heftiger Starkregen mit etwa 30 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit und Hagelkörner mit einem Durchmesser von rund zwei Zentimetern nicht ausgeschlossen.
Auch schwere Sturmböen sind möglich. In besonders kräftigen Gewittern können die Windgeschwindigkeiten laut DWD bis zu 100 Kilometer pro Stunde erreichen.
Bis zu 36 Grad im Kraichgau
Gleichzeitig bleibt es in Baden-Württemberg ausgesprochen heiß. Die Höchstwerte liegen am Montag zwischen etwa 29 Grad im Schwarzwald und bis zu 36 Grad im Kraichgau.
Der Wind weht meist mäßig aus westlichen Richtungen und kann auch außerhalb von Gewittern frisch bis stark böig auffrischen. In Gewitternähe sind deutlich stärkere Böen möglich.
Gebietsweise rechnet der DWD zudem mit einer starken Wärmebelastung. Entlang des Rheins und am Bodensee könnte die Hitze auch am Dienstag noch eine Rolle spielen.
Am Dienstag nur noch im äußersten Süden Gewitterrisiko
In der Nacht zum Dienstag ist es teils wolkig, teils klar. Im Süden sind noch einzelne Schauer möglich. Die Tiefstwerte liegen zwischen 19 und 14 Grad.
Am Dienstag stabilisiert sich die Wetterlage in weiten Teilen des Landes. Häufig scheint die Sonne, lediglich im Süden bilden sich am Nachmittag wieder Quellwolken. Dort sind vereinzelt Schauer oder kurze Gewitter möglich.
Ein nennenswertes Gewitterrisiko besteht nach Einschätzung des DWD dann vor allem noch im äußersten Süden. Einzelne Gewitter können dort erneut eine ähnliche Intensität wie am Montag erreichen.
Hitze verschärft sich im weiteren Wochenverlauf
Die Temperaturen bleiben auch in den folgenden Tagen hoch. Am Dienstag werden im Bergland etwa 28 Grad und am Hochrhein bis zu 34 Grad erwartet.
Am Mittwoch scheint verbreitet die Sonne bei Höchstwerten von 29 bis 34 Grad. Noch heißer wird es voraussichtlich am Donnerstag. Dann können die Temperaturen am Rhein bis auf 37 Grad steigen. Selbst im Bergland werden mehr als 30 Grad erwartet.
