Unwetterwarnung für Baden-Württemberg
: Diese Regionen trifft es heute

In Baden-Württemberg müssen sich die Menschen am Montag auf unbeständiges und teils gefährliches Wetter einstellen.
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
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In Baden-Württemberg kann es heute ungemütlich werden.

Oliver Berg/dpa

In Baden-Württemberg müssen sich die Menschen am Montag auf unbeständiges und teils gefährliches Wetter einstellen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Gewittern, Dauerregen und starken bis stürmischen Böen. Besonders betroffen sind nach der aktuellen Vorhersage der Schwarzwald, die Schwäbische Alb, das Bergland sowie Gebiete südlich der Donau.

Grund für die Wetterlage ist labile Meeresluft, die vor dem Durchzug einer Kaltfront nach Süddeutschland geführt wird. Die Kaltfront greift im Laufe der zweiten Tageshälfte von Nordwesten auf den Süden über. Erst ab Dienstagnachmittag setzt sich nach Angaben der Meteorologen allmählich Hochdruckeinfluss durch. Dann ist mit einer Wetterberuhigung zu rechnen.

Gewitter mit Starkregen und stürmischen Böen

Besonders im Bereich von Schwarzwald und Alb können am Montag Gewitter auftreten. Dabei ist Starkregen mit Mengen um 15 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde möglich. Zusätzlich können stürmische Böen bis 70 Kilometer pro Stunde auftreten.

Auch abseits der genannten Regionen sind einzelne Schauer und Gewitter nicht ausgeschlossen. Der Himmel zeigt sich überwiegend stark bewölkt bis bedeckt. Von Nordwesten zieht erneut Regen auf, der teils kräftig ausfallen kann.

Dauerregen im Schwarzwald erwartet

Im Schwarzwald wird bis in die Nacht zum Dienstag hinein gebietsweise Dauerregen erwartet. Die Niederschlagsmengen können dort innerhalb von etwa 18 bis 24 Stunden um 40 Liter pro Quadratmeter erreichen. In Staulagen sind auch Mengen um 50 Liter pro Quadratmeter möglich.

Der Regen kann im Tagesverlauf anhalten und wird zeitweise kräftig ausfallen. In der Nacht zum Dienstag zieht der Niederschlag nach und nach Richtung Süden ab. In hohen Lagen kann der Regen dann zum Teil in Schnee übergehen.

Starke bis stürmische Böen in mehreren Regionen

Neben Regen und Gewittern spielt auch der Wind eine Rolle. Tagsüber sind zeit- und gebietsweise Böen bis 60 Kilometer pro Stunde möglich. Südlich der Donau sowie im Bergland können stürmische Böen bis 70 Kilometer pro Stunde auftreten.

Auf dem Feldberg muss von der Nacht zum Montag bis Montagabend mit Sturmböen bis 80 Kilometer pro Stunde aus westlicher Richtung gerechnet werden. Exponierte Lagen im Schwarzwald sind damit besonders betroffen.

Temperaturen zwischen 13 und 19 Grad

Die Höchstwerte liegen am Montag zwischen 13 und 19 Grad. Dazu weht ein mäßiger bis frischer Wind aus westlichen Richtungen. Gebietsweise treten starke bis stürmische Böen auf, in exponierten Schwarzwaldlagen auch Sturmböen.

In der Nacht zum Dienstag lässt der Regen allmählich nach und zieht nach Süden ab. Anschließend kann es stellenweise auflockern. Die Temperaturen sinken auf Werte zwischen plus 6 und minus 1 Grad.

Schneefallgrenze sinkt unter 1000 Meter

In der Nacht zum Dienstag kann die Schneefallgrenze unter 1000 Meter sinken. In hohen Lagen ist daher zeitweise Schneefall möglich. Zudem kann es im Bergland vereinzelt Frost geben. Auch in der Nacht zum Mittwoch ist in ungünstigen Lagen leichter Frost um minus 1 Grad möglich.

Im Bergland bleibt der Wind in der Nacht zum Dienstag spürbar. Dort sind starke Böen möglich, auf Schwarzwaldgipfeln zunächst auch noch stürmische Böen aus westlicher Richtung.

Wetter beruhigt sich ab Dienstag

Ab Dienstagnachmittag soll sich die Wetterlage nach der aktuellen Vorhersage beruhigen. Dann setzt sich zunehmend Hochdruckeinfluss durch. Bis dahin sollten sich Menschen in Baden-Württemberg auf örtlich kräftigen Regen, Gewitter und teils stürmischen Wind einstellen.

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