Unwetterwarnung für Baden-Württemberg: Karte zeigt, welche Regionen betroffen sind

Hier kann es heute ungemütlich werden (Archivbild).
Bernd März/extremwetter.tv/dpaBesonders im Fokus stehen am Freitag die Bodenseeregion, Oberschwaben und das Allgäu. Dort zieht laut DWD ab dem späteren Vormittag aus der Schweiz Regen auf, der teilweise kräftig ausfallen und von Gewittern begleitet werden kann. Erwartet werden Niederschlagsmengen zwischen 20 und 35 Litern pro Quadratmeter innerhalb von drei bis sechs Stunden.
Vor allem im Allgäu können lokal noch größere Regenmengen in deutlich kürzerer Zeit zusammenkommen. In Verbindung mit Gewittern ist deshalb mit Unwettern durch Starkregen zu rechnen. Zusätzlich sind starke bis stürmische Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 Kilometern pro Stunde möglich.
Gewitter breiten sich am Abend aus
Bereits am Morgen treten von der Bodenseeregion bis zur Schwäbischen Alb und südöstlich davon einzelne Schauer sowie kurze Gewitter auf. In weiten Teilen Badens beginnt der Tag dagegen noch mit wenigen Wolken.
Im weiteren Tagesverlauf breitet sich der Regen von Südwesten her aus. Am Nachmittag sind von Baden her vorübergehend Auflockerungen möglich. Zum Abend nimmt die Gewittergefahr jedoch erneut zu: Von der Pfalz und dem Elsass können einzelne Gewitter aufziehen. Dabei rechnet der DWD mit Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde, kleinem Hagel sowie starken bis stürmischen Böen.
Die Höchsttemperaturen liegen am Freitag zwischen 17 Grad südlich der Donau und bis zu 23 Grad am nördlichen Oberrhein. Abseits von Gewittern weht ein meist schwacher Westwind.
In der Nacht zum Samstag ziehen Schauer und einzelne Gewitter von West nach Ost über Baden-Württemberg hinweg. Erst in den frühen Morgenstunden lässt der Niederschlag vielerorts nach. Die Temperaturen sinken auf 14 bis 9 Grad.
Auch am Samstag weitere Gewitter möglich
Am Samstag bleibt die Wetterlage unbeständig. Bei wechselnder bis starker Bewölkung entstehen vor allem über Mittag und am Nachmittag erneut Schauer und einzelne Gewitter. Nach Angaben des DWD können dabei ähnliche Begleiterscheinungen wie am Freitag auftreten. Am Abend soll die Gewitteraktivität allmählich nachlassen.
Mit 17 bis 23 Grad bleibt es vergleichsweise kühl. Dazu weht ein mäßiger, zeitweise frischer und stark böiger Wind aus Nordwest.
Verantwortlich für das wechselhafte Wetter ist eine Luftmassengrenze, die sich vom Hochrhein über die Schwäbische Alb bis nach Bayern erstreckt. Sie trennt feuchtwarme Luft subtropischen Ursprungs von kühlerer und trockenerer Luft im Nordwesten. Zusätzlich entwickelt sich ein kleines Tief, das von den Alpen in Richtung Niederbayern zieht. Dahinter setzt sich zunehmend kühlere Meeresluft durch.
Ab Sonntag beruhigt sich das Wetter
Am Sonntag stellt sich die Wetterlage um. Dann erwartet der DWD überwiegend heiteres Wetter bei 19 Grad auf der Zollernalb und bis zu 25 Grad im Raum Baden-Baden. Auch die Nacht zum Montag bleibt weitgehend trocken.
Der Montag bringt schließlich viel Sonnenschein und lediglich einige Schleierwolken. Die Temperaturen steigen wieder auf 23 Grad in Oberschwaben und bis zu 28 Grad im Rheingraben. Auf der Schwäbischen Alb und im höheren Schwarzwald werden rund 21 Grad erreicht.
In der Nacht zum Dienstag können von Südwesten allerdings erneut dichtere Wolken, Regen und Schauer aufziehen. Auch einzelne Gewitter sind dann wieder möglich.
