Verdacht auf Tötungsdelikt
: Vater und Tochter tot in Tübingen aufgefunden

Ein 89-Jähriger soll in Tübingen zunächst seine 57-jährige Tochter und anschließend sich selbst getötet haben.
Von
red
Tübingen
Jetzt in der App anhören
Polizeieinsatz: Ein Streifenwagen der Polizei ist mit Blaulicht im Einsatz. (zu dpa: «E-Scooter-Verkauf endet mit Attacke auf 15-Jährigen»)

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei soll ein Mann erst seine Tochter und dann sich selbst getötet haben.

Jens Büttner/dpa (Symbolbild)
  • In Tübingen wurden ein 89-jähriger Mann und seine 57-jährige Tochter tot aufgefunden.
  • Die Polizei geht davon aus, dass er zuerst die Tochter tötete und dann Suizid beging.
  • Auslöser war ein Abschiedsbrief, den die 85-jährige Ehefrau in einer Betreuungseinrichtung fand.
  • Ermittler fanden beide in getrennten Einrichtungen – Hinweise auf weitere Beteiligte fehlen.
  • Ablauf und Hintergründe sind unklar, eine Obduktion soll weitere Erkenntnisse liefern.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Ein 89 Jahre alter Mann und seine 57-jährige Tochter sind am Dienstagmorgen (27. Oktober) tot in ihren Wohnungen in Tübingen aufgefunden worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei soll der Mann zunächst seine Tochter getötet und sich anschließend selbst das Leben genommen haben.

Gegen 8.40 Uhr wurde die Polizei in eine betreute Wohneinrichtung in einem Tübinger Stadtteil gerufen. Dort hatte die 85-jährige Ehefrau des Mannes einen Abschiedsbrief gefunden. Gemeinsam mit einer Betreuerin suchte sie daraufhin das Zimmer ihres Mannes auf, wo die beiden den 89-Jährigen tot auffanden.

Da der Abschiedsbrief auch Hinweise auf die gemeinsame Tochter enthielt, überprüften die Ermittler deren Wohnung in einer anderen Tübinger Betreuungseinrichtung. Dort fanden sie die 57-Jährige ebenfalls tot auf.

Die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Kriminalkommissariat Tübingen ermitteln wegen des Verdachts eines innerfamiliären Tötungsdelikts. Hinweise auf die Beteiligung weiterer Personen liegen nicht vor. Der genaue Ablauf der Tat und die Hintergründe sind noch unklar. Eine Obduktion soll weitere Erkenntnisse liefern.

Hilfe bei Suizidgedanken und in Krisen

Wenn Sie sich in einer persönlichen Krise befinden und Hilfe brauchen, reden Sie darüber. Es gibt viele Hilfsangebote, bei denen Sie auch anonym mit Menschen über Ihre Situation sprechen können und wo Ihnen jemand zuhört.

  • Bei der Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de) geht das online, telefonisch oder vor Ort. Sie erreichen die Telefonseelsorge rund um die Uhr unter den Telefonnummern 0800 1110 111 und 0800 1110 222.
  • Auch im  Chat oder via  E-Mail finden Sie dort Unterstützung.
  • In den Landkreisen Tübingen, Reutlingen und dem Zollernalbkreis hilft Ihnen der Arbeitskreis Leben. Dort finden Sie auch Unterstützung, wenn Sie sich Sorgen um eine andere Person machen. Termine können unter diesen Nummern vereinbart werden: (07071) 19298 und (07121) 19298.