Wetter in Baden-Württemberg
: DWD warnt vor markanter Kälte und Dauerregen

In mehreren Regionen Baden-Württembergs warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) aktuell vor markanter Kälte und Dauerregen.
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
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Es wird ungemütlich heute.

Tricky_Shark / shutterstock.com

Am Montagmorgen, 24. November, herrscht verbreitet Glättegefahr durch gefrierenden Regen. Gleichzeitig setzt in weiten Teilen des Landes Dauerregen ein, der bis Dienstagabend anhalten kann. In höheren Lagen drohen zusätzlich schwere Sturmböen.

Glätte durch gefrierenden Regen am Montagmorgen

Zwischen 2:39 Uhr und 8:00 Uhr morgens gilt in zahlreichen Landkreisen eine amtliche Warnung vor markanter Glätte. Betroffen sind unter anderem:

  • Neckar-Odenwald-Kreis
  • Main-Tauber-Kreis
  • Hohenlohekreis
  • Kreis Schwäbisch Hall
  • Rems-Murr-Kreis
  • Ostalbkreis
  • Kreis Göppingen
  • Kreis Esslingen (ab 6:00 Uhr)
  • Kreis Heidenheim
  • Alb-Donau-Kreis und Stadt Ulm
  • Kreis Reutlingen
  • Kreis Biberach
  • Kreis Sigmaringen
  • Zollernalbkreis
  • Kreis Tuttlingen
  • Der DWD warnt vor Glatteis durch gefrierenden Regen, der vor allem in den frühen Morgenstunden auftritt. Autofahrer sollten auf glatte Fahrbahnen vorbereitet sein. Es wird geraten, unnötige Fahrten zu vermeiden oder das Fahrverhalten den Witterungsverhältnissen anzupassen. Es kann zu erheblichen Verzögerungen im Berufsverkehr kommen.

    Dauerregen in weiten Landesteilen

    Zusätzlich zum Glatteis sorgt ein großflächiges Regengebiet für anhaltenden Niederschlag, insbesondere in Lagen unterhalb von 800 Metern. Die Warnung gilt ab Sonntagabend, 23. November, 20:00 Uhr und erstreckt sich bis Dienstag, 25. November, 00:00 Uhr.

    Betroffen sind unter anderem:

  • Kreis Ravensburg
  • Bodenseekreis
  • Kreis Sigmaringen
  • Kreis Waldshut
  • Kreis Rottweil
  • Kreis Emmendingen
  • Schwarzwald-Baar-Kreis
  • Kreis Breisgau-Hochschwarzwald und Stadt Freiburg
  • Ortenaukreis
  • Stadt Baden-Baden
  • Kreis Rastatt
  • Erwartet werden 30 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter, was insbesondere in Hanglagen zu lokalen Überflutungen und schwierigen Verkehrsbedingungen führen kann. Der Boden ist in vielen Regionen bereits gesättigt, sodass das Regenwasser nicht mehr vollständig aufgenommen wird.

    Sturmböen über 1000 Meter

    In höheren Lagen oberhalb von 1000 Metern warnt der DWD zusätzlich vor Sturmböen mit bis zu 90 km/h. Diese Warnung betrifft:

  • Kreis Waldshut
  • Kreis Breisgau-Hochschwarzwald und Stadt Freiburg
  • Kreis Emmendingen
  • Ortenaukreis
  • Schwarzwald-Baar-Kreis
  • Die Böen treten zunächst aus südlicher, später aus westlicher Richtung auf. In exponierten Lagen – etwa auf Gipfeln oder freien Höhenzügen – ist mit besonders heftigen Windböen zu rechnen. Wanderer und Ausflügler sollten Hochlagen meiden. Auch in waldreichen Gebieten ist Vorsicht geboten, da Äste abbrechen oder Bäume umstürzen können.

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