Wetter in Baden-Württemberg: Gewitter mit Sturmböen und Starkregen möglich

In Baden-Württemberg wird am Dienstag stellenweise Starkregen mit bis zu 40 Litern pro Quadratmeter erwartet.
RecCameraStock/ ShutterstockDer Deutsche Wetterdienst warnt vor einzelnen kräftigen Gewittern, die vor allem in Teilen des Südens und Südostens auftreten können. Besonders im Fokus stehen der Bereich vom Südschwarzwald bis zur Schwäbischen Alb sowie die Regionen südöstlich davon.
Nach Angaben des DWD liegt Süddeutschland weiter unter Hochdruckeinfluss. Gleichzeitig befindet sich ungewöhnlich warme Luft subtropischer Herkunft über der Region. Diese Luft ist zunächst noch sehr feucht. Das kann heute lokal zur Gewitterbildung beitragen.
Wo es heute besonders kritisch werden kann
Die größte Gewittergefahr besteht laut DWD vor allem ab dem Nachmittag vom Südschwarzwald bis zur Alb und südöstlich davon.
Dort sind einzelne starke Schauer und Gewitter möglich. Ganz Baden-Württemberg ist also nicht gleichermaßen betroffen: In vielen Regionen bleibt die Gewitterneigung eher gering. Wo sich jedoch Gewitter bilden, können sie durchaus kräftig ausfallen.
Starkregen, Hagel und stürmische Böen möglich
Bei den Gewittern muss lokal mit Starkregen gerechnet werden. Der DWD nennt Mengen bis 25 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde. Punktuell ist sogar heftiger Starkregen mit bis zu 40 Litern pro Quadratmeter wahrscheinlich.
Dazu kommen mögliche Hagelkörner mit einer Größe von ein bis zwei Zentimetern sowie stürmische Böen um 70 Kilometer pro Stunde. Besonders bei Gewittern kann der Wind also kurzfristig deutlich zulegen.
Heiß bleibt es trotzdem: Bis 36 Grad am Rhein
Abseits der Gewitter zeigt sich der Dienstag vielerorts sommerlich bis heiß. Der Tag beginnt und verläuft häufig sonnig, im Tagesverlauf bilden sich lockere Quellwolken. Die Temperaturen steigen auf etwa 30 Grad im Bergland und bis zu 36 Grad am Rhein.
Der Wind weht meist nur schwach aus nördlichen Richtungen. In Gewitternähe kann es jedoch lokal zu starken oder stürmischen Böen kommen.
Auch die Hitze bleibt ein Thema
Neben den Gewittern weist der DWD auf eine verbreitet starke, teils extreme Wärmebelastung hin. Diese bleibt nach derzeitiger Einschätzung auch in den kommenden Tagen bestehen. Zusätzlich werden tagsüber sehr hohe UV-Index-Werte erwartet.
Am Mittwoch soll das Gewitterrisiko deutlich zurückgehen. Dann wird es erneut sonnig und noch heißer: Im Bergland werden um 31 Grad erwartet, am Rhein sind teils bis zu 38 Grad möglich. Am Donnerstag und Freitag setzt sich die Hitze fort: Zum Ende der Woche sind in den Niederungen verbreitet 35 bis 39 Grad möglich, im Raum Karlsruhe bis Mannheim lokal sogar bis zu 40 Grad.
Nächte bringen nicht überall Erholung
Auch nachts bleibt es stellenweise warm. In der Nacht zum Mittwoch sinken die Temperaturen auf 21 bis 15 Grad. Später in der Woche sind gebietsweise Tropennächte möglich, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt.
Für empfindliche Menschen kann die Kombination aus Hitze, hoher UV-Belastung und möglichen Gewittern besonders belastend sein. Wer heute im Süden Baden-Württembergs unterwegs ist, sollte den Himmel am Nachmittag im Blick behalten.
