Wetter in Baden-Württemberg
: Jetzt kommt der Regen

Nach einem nochmals sonnigen und ungewöhnlich warmen Mittwoch steht Baden-Württemberg ein deutlicher Wetterwechsel bevor.
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
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Regenwolken über der Weser: ARCHIV - 13.09.2026, Nordrhein-Westfalen, Buchholz: Dunkle Regenwolken ziehen über den Ort an der Weser (Luftaufnahme mit einer Drohne). (zu dpa: «Regenschirme raus – wechselhaftes Wochenende in NRW») Foto: Boris Roessler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In Baden-Württemberg ist für Donnerstag Regen angesagt.

Boris Roessler/dpa

Am Donnerstag zieht von Westen Regen auf, örtlich sind auch Gewitter mit Starkregen und stürmischen Böen möglich. Gleichzeitig gehen die Temperaturen spürbar zurück.

Am Mittwoch zeigt sich der Spätsommer zunächst noch einmal von seiner warmen Seite. Neben einigen hohen Wolken scheint häufig die Sonne. Die Temperaturen steigen auf rund 25 Grad auf der Schwäbischen Alb und örtlich bis zu 30 Grad an Rhein und Neckar. Dazu weht nur schwacher Wind.

In der Nacht zum Donnerstag verdichten sich die Wolken von Westen her. Gegen Morgen können am Rhein bereits erste Regentropfen fallen. Weiter östlich bleibt es zunächst trocken. Die Temperaturen sinken auf 16 bis 10 Grad. Von der Ostalb bis nach Oberschwaben können sich stellenweise Nebelfelder bilden.

Donnerstag bringt Regen und Gewitter

Am Donnerstag erreicht die Wetteränderung schließlich große Teile Baden-Württembergs. Auf der Ostalb und in Richtung Allgäu kann es am Morgen zunächst noch freundlich sein. Von Westen breiten sich jedoch zunehmend dichte Wolken und Regen aus.

Im Tagesverlauf zieht der Niederschlag weiter nach Osten. Dabei kann sich der Regen schauerartig verstärken, vereinzelt sind Gewitter möglich. Nach Angaben des Warnlageberichts besteht dabei die Gefahr von Starkregen mit Mengen um 15 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde. Zudem können stürmische Böen um 70 Kilometer pro Stunde auftreten.

Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen und kann zeitweise auffrischen. Mit maximal etwa 20 Grad im Bergland und bis zu 25 Grad an der Grenze zu Bayern wird es bereits deutlich kühler als am Mittwoch.

In der Nacht zum Freitag zieht der teils noch kräftige Regen nach Osten ab. Danach bleibt es vielerorts wolkig. Im Westen kann sich Nebel bilden. Die Tiefstwerte liegen zwischen 14 und 10 Grad.

Freitag deutlich kühler

Auch am Freitag dominieren die Wolken. Im Südosten sind anfangs noch einzelne Schauer möglich, ansonsten bleibt es überwiegend trocken. Die Temperaturen erreichen nur noch etwa 17 Grad in höheren Lagen und bis zu 22 Grad am Rhein.

Der Wind kommt schwach aus Nordost. In der Nacht zum Samstag lockert die Bewölkung teilweise auf. Gleichzeitig kann sich erneut Nebel bilden. Südlich der Donau bleiben mehr Wolken bestehen, dort sind einzelne Schauer möglich. Die Temperaturen gehen auf 12 bis 9 Grad zurück.

Am Wochenende wieder mehr Sonne

Am Samstag startet der Tag zunächst vielerorts wolkig. Im weiteren Verlauf soll sich die Sonne jedoch häufiger durchsetzen. Örtlich sind weiterhin einzelne Schauer möglich.

Die Höchstwerte liegen im Bergland und im Allgäu bei rund 18 Grad. In den übrigen Landesteilen werden häufig 21 bis 24 Grad erreicht. Der Wind bleibt schwach und kommt aus Nordost.

In der Nacht zum Sonntag ist es meist nur gering bewölkt. Örtlich kann sich erneut Nebel bilden. Die Tiefstwerte liegen zwischen 12 und 8 Grad.