Wetter in Baden-Württemberg
: Was nach der Hitzewelle auf den Südwesten zukommt

Vom schwülwarmen Sommer zum kühlen Durchatmen: Was der Wetterumschwung für Baden-Württemberg bringt - und wann die 30-Grad-Marke wieder fällt.
Von
dpa
Stuttgart

Ein Wetterwechsel kündigt sich laut DWD an. (Symbolbild)

Marijan Murat/dpa
  • Wetterumschwung in Baden-Württemberg: DWD erwartet heute und nachts teils kräftige Gewitter.
  • Lokal Unwettergefahr mit Starkregen bis 30–50 l/qm in 1 Stunde, Hagel bis 3 cm und Sturmböen.
  • Schwerpunkt der Gewitter rund um die Schwäbische Alb, Rheinachse teils trockener mit bis 32 Grad.
  • In der Nacht zum Mittwoch verbreitet Gewitterregen, teils mehrstündiger Starkregen mit 25–50 l/qm.
  • Ab Mittwoch Abkühlung auf 22–28 Grad, ab Donnerstag ruhiger und meist trocken – 30 Grad wohl am Wochenende.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach der Hitzewelle kündigt sich in Baden-Württemberg ein Wetterumschwung an. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet für heute und in der Nacht zum Mittwoch mit teils kräftigen Gewittern. Ein Luftmassenwechsel bringe Abkühlung, sagte ein DWD-Meteorologe. Örtlich bestehe Unwettergefahr mit heftigem, teils länger anhaltendem Starkregen sowie Hagel und schweren Sturmböen.

Gewitter nehmen im Tagesverlauf zu

Heute startet der Tag laut DWD mit einem freundlichen Sonne-Wolken-Mix. Doch schon am Mittag könnten demnach erste Schauer und Gewitter entstehen. Im Tagesverlauf sollen sie laut DWD häufiger und kräftiger werden, und das vor allem rund um die Schwäbisch Alb. Punktuell könne es Starkregen mit Mengen von 30 bis 50 Litern Niederschlag pro Quadratmeter in einer Stunde geben, auch bis zu drei Zentimeter große Hagelkörner können fallen.

Die Sturmböen sollen teilweise Geschwindigkeiten bis zu 85 Kilometer pro Stunde erreichen. In Karlsruhe, Mannheim und Heilbronn dürfte es den Experten zufolge trockener bleiben. Die Temperaturen erreichen schwülwarme 26 bis 30 Grad, in Baden örtlich bis zu 32 Grad.

In der Nacht zum Mittwoch wird verbreitet schauerartiger, von Gewittern durchsetzter Regen erwartet. Dabei könnte es laut Prognose örtlich zu heftigem und teilweise mehrstündigem Starkregen kommen. Laut DWD sind Niederschlagsmengen zwischen 25 und 50 Litern pro Quadratmeter in wenigen Stunden wahrscheinlich.

Nacht zu Donnerstag bringt Abkühlung

Am Mittwoch soll es zunächst vor allem im Südosten Baden-Württembergs noch regnen und gewittern. Im Tagesverlauf ziehen die Niederschläge der Vorhersage zufolge nach Bayern ab, von Westen her lockert der Himmel zunehmend auf. Die Höchstwerte liegen voraussichtlich zwischen 22 und 28 Grad. 

In der Nacht zu Donnerstag können sich die Menschen wieder über eine kühle Nacht freuen. Erstmals werden laut DWD wieder 10 bis 14 Grad erwartet. „Da kann man dann wieder durchatmen“, sagte der DWD-Meteorologe. Während der Hitzewelle herrschten auch nach Sonnenuntergang verbreitet Temperaturen von deutlich mehr als 20 Grad. 

Wann wird die 30-Grad-Marke wieder geknackt?

Am Donnerstag dürfte sich das Wetter weiter beruhigen. Der DWD erwartet wechselnde Bewölkung, es soll aber überwiegend trocken bleiben. Die Temperaturen steigen auf 23 Grad im höheren Bergland und bis zu 29 Grad entlang des Rheins. 

Die Tage darauf sei mit einem stabilen Hochdruckgebiet zu rechnen - mit Temperaturen von 25 bis 29 Grad, so der Experte weiter. Die 30-Grad-Marke werde vermutlich erst wieder am Wochenende geknackt.

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