Wetter in Baden-Württemberg
: Wo heute Unwetter drohen

In Baden-Württemberg drohen heute Gewitter. Laut DWD sind örtlich auch Unwetter möglich.
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
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Gewitter - Symbolbild: ARCHIV - 31.07.2024, Bayern, Illertissen: Ein Blitz zuckt bei einem Sommergewitter am abendlichen Himmel. (zu dpa: «Gewitter in Rheinland-Pfalz und dem Saarland erwartet») Foto: Alexander Wolf/onw-images/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In Baden-Württemberg drohen heute örtlich Gewitter.

Alexander Wolf/onw-images/dpa

In Baden-Württemberg wird das Wetter am Donnerstag zunehmend ungemütlich. Von Westen zieht kräftiger Regen auf, dazu kommen Gewitter und regional die Gefahr von heftigem Starkregen. Besonders im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb sind laut Warnlagebericht des Deutschen Wetterdienstes (DWD) unwetterartige Regenmengen möglich.

Am Morgen zeigt sich das Wetter vor allem von der Ostalb bis ins Allgäu zunächst noch freundlich. Dort bleibt es häufig heiter. In den übrigen Landesteilen nimmt die Bewölkung dagegen bereits zu. Im Tagesverlauf breitet sich der Regen von Westen weiter nach Osten aus und kann sich schauerartig verstärken.

Hier droht besonders heftiger Starkregen

Die größte Unwettergefahr besteht am Donnerstag laut DWD in den westlichen Regionen Baden-Württembergs. Dort kann es neben einzelnen Gewittern auch über mehrere Stunden kräftig regnen. Erwartet werden verbreitet Regenmengen zwischen 20 und 35 Litern pro Quadratmeter.

Örtlich kann der Regen noch deutlich stärker ausfallen: Vor allem im Schwarzwald sowie im Bereich der Schwäbischen Alb sind innerhalb von etwa drei Stunden bis zu 50 Liter pro Quadratmeter möglich. Solche Mengen fallen in den Bereich heftigen Starkregens und können unwetterartig ausfallen.

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Bei Gewittern sind außerdem stürmische Böen um 70 Kilometer pro Stunde möglich. Innerhalb einer Stunde können rund 20 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen.

Regen und Gewitter ziehen nach Osten

Im Laufe des Nachmittags und Abends verlagert sich der Schwerpunkt des Regens weiter nach Osten. Auch in den östlichen Landesteilen muss dann mit kräftigem, teilweise gewittrigem Regen gerechnet werden.

In der Nacht zum Freitag zieht das Niederschlagsgebiet allmählich ostwärts ab. Dort kann es zunächst weiterhin Gewitter geben. Im östlichen Oberschwaben sind Schauer und Gewitter auch am Freitagvormittag noch möglich.

Im Westen lockert die Bewölkung dagegen in den frühen Morgenstunden zunehmend auf. Dort kann sich örtlich dichter Nebel bilden. Die Sichtweite kann stellenweise unter 150 Meter sinken.

Bis zu 26 Grad am Donnerstag

Trotz der unbeständigen Wetterlage bleibt es zunächst relativ mild. Die Höchstwerte liegen zwischen etwa 20 Grad im Bergland und bis zu 26 Grad in Oberschwaben. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen und frischt zeitweise auf.

In der Nacht zum Freitag sinken die Temperaturen auf 15 bis 10 Grad.

Freitag deutlich kühler

Am Freitag dominieren Wolken. Im Südosten sind am Vormittag noch Schauer oder einzelne Gewitter möglich, in den übrigen Regionen bleibt es überwiegend trocken.

Die Temperaturen erreichen nur noch etwa 17 Grad in höheren Lagen und bis zu 22 Grad am Rhein. Der Wind weht schwach aus Nordost.

In der Nacht zum Samstag klart es teilweise auf. Gleichzeitig steigt die Nebelgefahr. Landesweit ist örtlich mit Sichtweiten unter 150 Metern zu rechnen. Die Tiefstwerte liegen zwischen 12 und 8 Grad.

Am Wochenende wieder freundlicher

Am Samstag halten sich zunächst noch viele Wolken, im Tagesverlauf zeigt sich jedoch häufiger die Sonne. Einzelne Schauer sind weiterhin möglich. Die Höchstwerte liegen im Bergland und im Allgäu bei rund 18 Grad, ansonsten meist zwischen 21 und 24 Grad.

Auch am Sonntag wechseln sich Sonne und Wolken ab. Vereinzelt sind Schauer möglich. Besonders im Süden besteht zudem ein geringes Risiko für einzelne Gewitter. Die Temperaturen erreichen etwa 19 Grad im Bergland und in Oberschwaben sowie bis zu 24 Grad im südlichen Rheintal.