Wetterwarnung für Baden-Württemberg
: Diese Landkreise sind betroffen

In Baden-Württemberg wird das Wetter heute teilweise ungemütlich. Welche Regionen betroffen sind, lesen Sie hier.
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
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Regen: ARCHIV - 11.06.2026, Baden-Württemberg, Stuttgart: Eine Passantin geht in der Innenstadt vor grauen Wolken. (zu dpa: «Wo Wolken und Gewitter das Herbstwochenende trüben können») Foto: Marijan Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Schlechtes Wetter in Baden-Württemberg.

Marijan Murat/dpa

Regen, stürmische Böen und deutlich sinkende Temperaturen: In Baden-Württemberg wird es am Donnerstag (8. Oktober) ungemütlich. Eine Kaltfront zieht über das Land und sorgt verbreitet für Niederschläge, vereinzelt sind auch Gewitter möglich. Besonders im Schwarzwald und im Allgäu kann es länger anhaltend regnen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat entsprechende Wetterwarnungen herausgegeben. Welche Regionen betroffen sind, zeigt die aktuelle Warnkarte.

DWD warnt vor Dauerregen und stürmischen Böen

Besonders in den höheren Lagen des Schwarzwaldes müssen sich die Menschen am Donnerstag auf ungemütliches Wetter einstellen. Nach Angaben des DWD können in den Staulagen bis zum Abend örtlich zwischen 25 und 40 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von zwölf Stunden fallen.

Zusätzlich frischt der Wind kräftig auf. In den Kammlagen des Schwarzwaldes sind stürmische Böen mit Geschwindigkeiten um 70 Kilometer pro Stunde möglich. Auf dem Feldberg können sogar Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde erreicht werden.

Auch in tieferen Lagen bleibt es stellenweise windig. Besonders am Bodensee und auf der Albhochfläche sind häufiger starke bis stürmische Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometern pro Stunde zu erwarten. Im Laufe des Donnerstagnachmittags soll der Wind in allen Höhenlagen allmählich nachlassen.

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Kaltfront bringt Regen und deutlich kühlere Temperaturen

Verantwortlich für das wechselhafte Wetter ist eine Kaltfront, die am Donnerstag über Süddeutschland hinwegzieht. Dahinter strömt deutlich kühlere Meeresluft nach Baden-Württemberg.

Der Himmel bleibt tagsüber überwiegend stark bewölkt bis bedeckt. Vielerorts fällt Regen, der gebietsweise auch über mehrere Stunden anhalten kann. Einzelne Gewitter sind ebenfalls nicht ausgeschlossen.

Die Temperaturen erreichen nur noch 13 bis 17 Grad. Dazu weht ein mäßiger Westwind, der zeitweise stark böig auffrischt. Im Bergland sind auch stürmische Böen möglich.

In der Nacht zum Freitag lässt der Regen von Norden her allmählich nach. In den frühen Morgenstunden kann die Bewölkung stellenweise auflockern. Örtlich bildet sich Nebel, wobei die Sichtweite laut DWD teilweise auf unter 150 Meter sinken kann. Die Temperaturen gehen auf 8 bis 2 Grad zurück.

Auch am Wochenende bleibt es regnerisch

Eine dauerhafte Wetterbesserung ist zunächst nicht in Sicht. Am Freitag (9. Oktober) beginnt der Tag wechselnd bewölkt, vor allem im Südosten kann es zunächst noch neblig sein oder vereinzelt regnen. Im Tagesverlauf verdichten sich die Wolken von Nordwesten erneut. In Nordbaden setzt Regen ein. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 9 und 16 Grad.

Am Samstag (10. Oktober) bleibt es überwiegend stark bewölkt. Verbreitet fällt schauerartiger Regen, der im Süden teilweise von Gewittern begleitet werden kann. Die Temperaturen erreichen zwischen 11 Grad an der Donau und 17 Grad in der Ortenau. Dazu weht ein mäßiger Südwestwind mit frischen bis starken Böen. Auf den Schwarzwaldgipfeln sind erneut stürmische Böen möglich.

Etwas freundlicher könnte es am Sonntag (11. Oktober) werden. Zwischen zahlreichen Quellwolken zeigt sich zeitweise die Sonne, allerdings sind im Tagesverlauf weiterhin einzelne Schauer möglich. Die Temperaturen steigen auf bis zu 18 Grad im Breisgau, während im Bergland örtlich nur 10 Grad erreicht werden.

In der Nacht zum Montag kühlt es auf 7 bis 3 Grad ab. In ungünstigen Lagen ist sogar Frost in Bodennähe möglich.