Zwischen Tübingen und Stuttgart wurde einst Gips abgebaut. Danach vertrieb wildwuchernde Natur heimische Tiere und Pflanzen. Lässt sich die Landschaft retten?
Paul Lemke sorgt mit seinen Tieren dafür, dass die einstigen Streuobst- und Mähwiesen nicht erneut zuwuchern, sondern sich die typische Kulturlandschaft Baden-Württembergs wieder ausbreiten kann.
Steffi Lemke/cf
In Ammerbuch zwischen Stuttgart und Tübingen fressen sich rund 600 Schafe tagtäglich den Bauch voll für den Naturschutz.
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Mit jedem Halm und jedem Stängel, den die beigen und braunen Vierbeiner futtern, minimieren sie die ökologischen Probleme dieses Landstriches – und leisten einen wertvollen Beitrag, dass die Biodiversität auf einer 55 Hektar großen Fläche derzeit wieder deutlich ansteigen kann.
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Früher wurde hier Gips abgebaut, danach machte sich Wildwuchs breit und vertrieb heimische Pflanzen und Tiere.
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Denn das Land ist verpflichtet, Streuobstwiesen zu schützen.