Am Autobahndreieck Leonberg: THW-Helfer bei Unfall eingeklemmt und schwer verletzt

Unfall am Autobahndreieck Leonberg: Zwei Personen werden schwer verletzt.
Stefan Puchner/dpaZwei Personen sind bei einem Unfall am Autobahndreieck Leonberg schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, kam es bereits am Freitagnachmittag zu dem folgenschweren Zusammenstoß auf der A 8 in Fahrtrichtung München.
66-Jährige übersieht beim Einfädeln einen Sattelzug
Gegen 15.10 Uhr war eine 66-Jährige mit ihrem Renault Clio auf der A 81 aus Richtung Heilbronn kommend unterwegs. Sie wollte am Autobahndreieck Leonberg auf die A 8 in Richtung München weiterfahren. Die Frau befuhr laut Polizeibericht den linken Fahrstreifen der Überleitung von der A 81 auf die A 8. Dort wechselte sie auf den rechten Fahrstreifen. Dabei achtete sie offenbar nicht auf den dort fahrenden Sattelzug eines 32-Jährigen, sodass es zur Kollision der beiden Fahrzeuge kam.
Die 66-Jährige verlor die Kontrolle über ihren Renault und geriet auf den Standstreifen. Dort erfasste sie einen 32-jährigen Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW), der mit der Absicherung eines Pannenfahrzeugs beschäftigt war und zwischen dem Renault und der Leitplanke eingeklemmt wurde.
Sowohl der 32-jährige THW-Mitarbeiter als auch die 66-jährige Autofahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gefahren. Den Schaden am Renault, dem Sattelzug und der Leitplanke beziffert die Polizei mit rund 20 000 Euro.
Es kommt auf der Autobahn zu langen Rückstaus
Die Unfallaufnahme dauerte bis gegen 17 Uhr, es kam es zu längeren Rückstaus, da die linke Spur der Überleitung von der A 81 auf die A 8 komplett gesperrt und die A 8 in Fahrtrichtung München im Bereich der Unfallstelle auf eine Fahrspur verengt war.