Am Sindelfinger Klinikum: Klinikverbund baut die Palliativ-Versorgung aus

Im Klinikum Sindelfingen wird die Palliativ-Station ausgebaut. Sie erhält zwölf statt bisher acht Betten.
THOMAS SAMSON/AFP/Archiv/Symbolbild- Klinikum Sindelfingen erweitert die Palliativstation – künftig zwölf statt acht Betten.
- Der Klinikverbund Südwest erklärt: Alle wichtigen Qualitätskriterien werden erfüllt.
- Ärztliche Leitung: Doktor Julia Weiss; organisatorisch der Onkologie von Prof. Jawhar zugeordnet.
- Ziel ist die Linderung belastender Symptome und die Begleitung von Patienten und Angehörigen.
- Ein multiprofessionelles Team betreut medizinisch, psychosozial und plant die weitere Versorgung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Palliativ-Versorgung am Klinikum Sindelfingen wird ausgebaut. Wie der Betreiber der Kliniken im Kreis Böblingen, der Klinikverbund Südwest (KVSW), in einer Pressemitteilung erklärt, wird die bestehende Palliativ-Station von derzeit acht auf bald zwölf Betten erweitert. Auch personell soll die Station für schwer erkrankte Menschen, deren Lebensende absehbar ist, aufgewertet werden.
„Mit der Erweiterung auf zwölf Betten sowie dem Aufbau der erforderlichen personellen und strukturellen Voraussetzungen erfüllt die Palliativstation jetzt alle wichtigen Qualitätskriterien. Damit ist ein weiterer Baustein der sogenannten Medizinkonzeption 2030, mit der der Klinikverbund das künftige Flugfeldklinikum als Maximalversorger der Region entwickelt, geschafft“, heißt es in der Mitteilung. Eine ausgebaute Palliativ-Station bilde einen „wichtigen, strukturellen Baustein der onkologischen Versorgung“ im Kreis Böblingen, so der Klinikverbund weiter.
Palliativ-Station ist an Sindelfinger Onkologie angedockt
Organisatorisch ist die Palliativstation im Sindelfinger Krankenhaus der von Professor Mohamad Jawhar geleiteten Klinik für Innere Medizin – Hämatologie/Onkologie zugeordnet. Die ärztliche Leitung hat Doktor Julia Weiss inne. Sie betreut Patientinnen und Patienten mit einer nicht mehr heilbaren, lebenszeitbegrenzenden Erkrankung, bei denen belastende Symptome wie Schmerzen, Luftnot, Übelkeit oder ausgeprägte Erschöpfung eine stationäre Versorgung erforderlich machen.
Ziel der Behandlung ist nicht mehr die Heilung der Grunderkrankung, sondern die bestmögliche Linderung der Beschwerden sowie die Begleitung von Patienten und ihren Angehörigen in dieser besonderen Lebensphase. „Palliativmedizin bedeutet für uns, Lebensqualität zu ermöglichen, wenn Heilung nicht mehr erreichbar ist“, wird Weiss zitiert.
Multiprofessionelles Team betreut Patienten und Angehörige
Die Betreuung erfolgt durch ein multiprofessionelles Team aus speziell qualifizierten Pflegekräften, Ärztinnen, sowie Fachkräften aus Physiotherapie, Sozialmedizin, Ernährungsberatung, Psychologie, Psychoonkologie, Musiktherapie und Seelsorge. Neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung werden auch psychosoziale und seelsorgerische Aspekte berücksichtigt. Gleichzeitig organisiert das Team gemeinsam mit den Betroffenen und ihren Angehörigen die weitere Versorgung – sei es zu Hause, im Pflegeheim oder in einem Hospiz, so der KVSW weiter.
