Angriff am Bahnhof Ehningen
: Unbekannter attackiert Bahnreisende

Aus Beleidigungen wurde Gewalt: Zwei Frauen und ein Zwölfjähriger hatten am Dienstagabend am Bahnhof Ehningen eine verstörende Begegnung.
Von
Eddie Langner
Ehningen
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DB Mobility-Hub,

BBKZ, Bahnhof, Bahnhofstraße Ehningen, GER, 27.04.2022,


Foto: Wolfgang Frank/ EIBNER

Vorfall am Bahnhof Ehningen. Ein Unbekannter greift eine Gruppe von Bahnreisenden an.

Wolfgang Frank/Eibner-Pressefoto
  • Angriff am Bahnhof Ehningen: Ein Unbekannter attackierte am Dienstagabend drei Reisende.
  • Der Mann beleidigte zunächst zwei Frauen und einen Zwölfjährigen, dann schlug er die Frauen ins Gesicht.
  • Das Kind bekam einen Tritt in den Bauch, sein Smartphone wurde beschädigt – eine Frau blutete aus der Nase.
  • Der Täter floh mit der S-Bahn S1 Richtung Stuttgart, beschrieben als 40–50 Jahre alt, 1,80 m, kahl, korpulent.
  • Die Opfer sind ukrainische Staatsangehörige. Ob die Herkunft eine Rolle spielte, ist laut Polizei unklar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Dienstagabend kam es gegen 20.55 Uhr am Bahnhof Ehningen zu einem Angriff auf drei Reisende. Wie die Polizei berichtet, hatte ein Unbekannter zunächst einen zwölfjährigen Jungen sowie zwei Frauen im Alter von 30 und 36 Jahren beleidigt. Anschließend soll er beiden Frauen ins Gesicht geschlagen haben; eine hatte danach eine blutige Nase. Dem Zwölfjährigen trat der Angreifer in den Bauch und beschädigte dabei dessen Smartphone.

Nach der Tat flüchtete der mutmaßliche Täter mit der S-Bahn der Linie S1 in Richtung Stuttgart. Er wird als 40 bis 50 Jahre alter, etwa 1,80 Meter großer Mann mit Glatze und korpulenter Statur beschrieben. Auffällig sind Tätowierungen im Gesicht und am Hals.

Spielte die Nationalität eine Rolle?

Laut Bundespolizei handelte es sich bei den angegriffenen Bahnreisenden um ukrainische Staatsangehörige. Ob der Angriff womöglich etwas mit deren Herkunft zu tun hat, lässt sich laut einer Polizeisprecherin jedoch nicht sagen. Die Polizei ermittelt und bittet Zeugen um Hinweise unter der Rufnummer +49 711 55049-1020 oder per E-Mail an bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de.