STZ+STZ+Archäologische Grabungen in Böblingen
: Auf der Jagd nach dem Verborgenen

Thomas Banholzer leitet die Grabungen auf dem Böblinger Schlossberg. Er berichtet, was eine Grabungsfirma eigentlich macht und warum das Projekt in Böblingen hervorsticht.
Von
Anke Kumbier
Stuttgart
Jetzt in der App anhören
  • Thomas Banholzer leitet die Grabungen auf dem Böblinger Schlossberg.

    /Stefanie Schlecht
  • Kurz zuvor hat es geregnet, doch leichter Regen hält die Ausgräber nicht vom Arbeiten ab.

    Stefanie Schlecht
  • Thomas Banholzer hat 2018 die Grabungsfirma e&b exkav gegründet.

    Stefanie Schlecht
  • Zu den im Hochsommer gefundenen acht Skeletten sind inzwischen acht weitere hinzugekommen. Geschätztes Alter: etwa 1000 Jahre. In weiteren Auswertungen soll das genaue Alter und bei machen Skeletten auch das Geschlecht und das Alter, in dem der Mensch gestorben ist, festgestellt werden.

    Stefanie Schlecht
  • Die Skelette liegen in der Nähe der Kirche, aber offensichtlich wurde über ihre Gräber drüber gebaut.

    Stefanie Schlecht
  • Für das laienhafte Auge kaum zu sehen: Die Archäologen haben die hintere Ausbuchtung als Teil eines einstigen Grubenhauses ausgemacht, das sie ins 9. oder 10. Jahrhundert datieren.

    Stefanie Schlecht
  • Keramik hilft den Archäologen, die Funde zu datieren. Hier zeigt Banholzer das Teil eines Weinsberger Bechers –mit einem für das 15. Jahrhundert typischem Muster.

    Stefanie Schlecht
  • Diese Machart deutet wiederum auf eine frühere Entstehungszeit nämlich das 9. oder 10. Jahrhundert hin.

    Stefanie Schlecht
  • In Tüten haben die Ausgräber die Keramikstücke gesammelt.

    Stefanie Schlecht
  • Die dicke Umfassungsmauer datieren die Archäologen und das Landesdenkmalamt aktuell auf etwa die Mitte des 13. Jahrhunderts.

    Stefanie Schlecht
  • Bis Ende September sollen die Arbeiten fertig sein.

    Stefanie Schlecht
  • Beide Teile des Gewölbekellers, hier der älterer aus dem 14. oder 15. Jahrhundert, stehen unter Denkmalschutz.

    Stefanie Schlecht
  • Die Zwischenwand wurde vermutlich während des 2. Weltkriegs eingefügt.

    Stefanie Schlecht
  • Die Dartscheibe ist wohl eher ein Fund der jüngeren Zeitgeschichte.

    Stefanie Schlecht
  • Vermutlich über diesen wackeligen Zugang (links) verschaffte man sich Mitte der 1990er Jahre...

    Stefanie Schlecht
  • ...Zugang zum Keller.

    Stefanie Schlecht
  • Denn diesen bequemen Zugang haben die Archäologen erst bei ihren Grabungsarbeiten freigelegt.

    Stefanie Schlecht
  • Diese Einfassung deutet auf eine Toreinfahrt hin. Unterhalb davon wurde das Grubenhaus identifiziert.

    Stefanie Schlecht
1 / 18