Ausstellung in Böblingen
: „Kleidergeschichten“ gesucht

Für die Ausstellung „Verflixt und zugenäht!“ benötigt das Bauernkriegsmuseum Kleider, die Böblinger Geschichten erzählen. So soll ein Stück lokale Alltagsgeschichte sichtbar werden.
Von
Wolfgang Berger
Böblingen
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Ausstellung Kleidergeschichten

Ob Modebegeisterte oder eher „Modemuffel“: Kleidung transportiert immer Botschaften.

Stadt Böblingen, KI-generiert
  • Bauernkriegsmuseum Böblingen sucht „Kleidergeschichten“ für „Verflixt und zugenäht!“.
  • Ausstellung läuft vom 13. Dezember bis zum 23. Mai 2027 im Museum in Böblingen.
  • Gesucht sind Kleidungsstücke mit persönlichen Erinnerungen, etwa Kleider, Jacken oder Anzüge.
  • Ziel ist, Böblinger Alltagsgeschichte sichtbar zu machen – Mode als Ausdruck von Identität.
  • Beispielobjekt ist der „Club Forum“-Pullover; Kontakt per E-Mail oder Telefon möglich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Für die neue stadtgeschichtliche Sonderausstellung „Verflixt und zugenäht! – Menschen, Mode, Machenschaften“, die vom 13. Dezember bis zum 23. Mai 2027 im Deutschen Bauernkriegsmuseum in Böblingen zu sehen sein wird, werden persönliche Böblinger Kleidergeschichten gesucht. Im Mittelpunkt stehen dabei besondere Kleidungsstücke und die Geschichten, Erinnerungen und Erlebnisse, die mit ihnen verbunden sind.

Gesucht werden beispielsweise Kleider, Jacken, Anzüge oder andere Kleidungsstücke, die zu besonderen Anlässen getragen wurden oder auf andere Weise eine ganz eigene Geschichte erzählen. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern soll so ein Stück Böblinger Alltagsgeschichte sichtbar gemacht werden.

Was ein Kleidungsstück erzählt

Ob Modebegeisterte oder eher „Modemuffel“: Kleidung transportiert immer Botschaften, wissen die Ausstellungsmacher. Sie könne zeigen, wer Menschen sind, woher sie kommen und wie sie von anderen wahrgenommen werden. Mode sei Ausdruck von Identität und Geschichte.

Zugleich besitzt die Stadt eine eigene textile Vergangenheit, an die beispielsweise die Hautana-Passage bis heute erinnert. Von der Fabrikarbeit und lokalen Unternehmen über Kaufhäuser bis hin zu persönlichen Erinnerungen möchte die Ausstellung zeigen, wie Kleidung über verschiedene Zeiten hinweg vom Leben der Menschen erzählt.

Böblingen

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Eine Stoffprobe aus Böblingen

„Für uns Forumler war das Haus im Paul-Gerhardt-Weg – mindestens – zweite Heimat“, beschreibt der Böblinger Kulturamtsleiter Sven Reisch den „Club Forum“ um die Jahrtausendwende. Für Generationen war der „Club Forum“ ein fester Bestandteil der Böblinger Jugendkultur, als Ort für Partys, Konzerte und Teilhabe.

Ein besonderer Ausstellungsgegenstand wird deshalb auch der „Club Forum“-Pullover mit seinem charakteristischen Ärmelaufdruck sein. Dass er nicht mehr in seiner besten Verfassung ist, überrascht nicht: Der „Club Forum“-Pullover wurde von den Jugendlichen oftmals getragen, bis er vollständig verschlissen war. Er steht beispielhaft für die vielen persönlichen Erinnerungen, die sich mit Kleidungsstücken verbinden.

So können Interessierte mitmachen

Wer seine persönliche Kleidergeschichte in der Ausstellung teilen und Teil der Sonderausstellung werden möchte, kann selbst entscheiden, welche Informationen und Erinnerungen weitergegeben werden sollen. Interessierte können sich per E-Mail an bauernkriegsmuseum@boeblingen.de oder telefonisch unter 07031/669-1690 melden.