Bauarbeiten in Grafenau: Land will Ampel an der Wiesengrund-Kreuzung optimieren

Seit Mitte März gibt es eine Ampelregelung an der Wiesengrund-Kreuzung. Das Land will dort jetzt den Verkehrsfluss optimieren.
Eddie Langner- Bauarbeiten an der Wiesengrund-Kreuzung bei Grafenau starten an diesem Dienstag.
- Ziel ist ein besserer Verkehrsfluss an L1182/L1183 – die Ampelschaltung spielt dabei mit.
- Während maximal zwei Wochen sind Beeinträchtigungen möglich, teilt das RP Stuttgart mit.
- Verbreiterte Aufstellflächen vor der Ampel sollen die Leistungsfähigkeit erhöhen.
- Hintergrund: Brückenschäden bei Schafhausen veränderten die Verkehrsströme; Umbau 2027 geplant.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Regierungspräsidium (RP) in Stuttgart will den Verkehrsfluss an der Wiesengrund-Kreuzung bei Grafenau verbessern. An diesem Dienstag beginnen dort Bauarbeiten. Über einen Zeitraum von maximal zwei Wochen könne es deshalb zu Beeinträchtigungen kommen.
Eine entscheidende Rolle dabei soll die Ampelschaltung an der Kreuzung Dätzinger Straße/Döffinger Straße (L 1182/L 1183) spielen, die dort seit Mitte März eingerichtet ist. Wie das RP in einer Pressemeldung mitteilt, führt das Landratsamt an dem Knotenpunkt der beiden Landesstraßen Maßnahmen durch, um die Leistungsfähigkeit der Ampelanlage zu verbessern. Die Arbeiten umfassen unter anderem eine Verbreiterung der Aufstellflächen vor der Ampel.
Der Grund für diese Optimierung liegt nach Angaben des Regierungspräsidiums in der veränderten Verkehrssituation im Umfeld: Ausgangspunkt der Ampelregelung waren Schäden an der Brücke über die alte Bahnlinie an der Althengstetter Straße (L1189) bei Schafhausen. Dort war im März eine Sofortmaßnahme notwendig. Um die Belastung zu reduzieren, war ein Fahrstreifen mit Einbahnregelung Richtung Ostelsheim gesperrt. Dies führte zu Veränderungen der Verkehrsströme in der gesamten Region.
Linksabbieger sorgten bisher immer wieder für Rückstaus
Die provisorische Ampelanlage gewährleistet derzeit laut RP den Abfluss der untergeordneten Verkehrsströme und sichert die Verkehrssicherheit sowie die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Nahverkehrs. Besonders die Fahrtbeziehung von der Dätzinger Ortsausfahrt in Richtung Weil der Stadt war bereits zuvor mit höheren Wartezeiten in den Spitzenstunden verbunden. Der Grund war der Flaschenhals, der dort immer wieder für Rückstaus gesorgt hatte, wenn Linksabbieger auf der beengten Fahrspur auch den Rechtsabbiegerverkehr ausgebremst hatten. Durch die Ampel hat sich diese Situation bereits deutlich entzerrt.
Wie das Regierungspräsidium mitteilt, ist der endgültige Umbau des Knotenpunktes für 2027 geplant. Die genaue Ausgestaltung werde aktuell noch geprüft. „Im Herbst sollen alle Beteiligten in die Festlegung der Ausbauform einbezogen werden“, kündigt das RP an und bittet indes um Verständnis für Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
