Baustart in Sindelfingen: Bis Ende 2029 entstehen im Pfarrwiesenpark 222 neue Mietwohnungen

Jetzt geht es los: Die Verantwortlichen setzen den ersten Spatenstich für den Bau des Pfarrwiesenparks.
Wohnstätten Sindelfingen- In Sindelfingen entstehen bis Ende 2029 im „Pfarrwiesenpark“ 222 Mietwohnungen.
- Das städtische Unternehmen investiert rund 65 Millionen Euro und verdoppelt das Angebot.
- Geplant sind barrierefreie 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen – 38 erfüllen die Landesbauordnung.
- Tiefgarage mit 222 Stellplätzen und viele Fahrradplätze sind vorgesehen.
- Bau nach KfW-55-Standard, Anschluss an Fernwärme – Vermietungsstart wird noch bekanntgegeben.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf dem Gelände an der Pfarrwiesenallee in Sindelfingen werden bis Ende 2029 insgesamt 222 Mietwohnungen mit rund 15.000 Quadratmetern Wohnfläche entstehen. Gegenüber der bisherigen Bebauung mit 104 Wohnungen wird das Wohnungsangebot damit mehr als verdoppelt, wie die Wohnstätten Sindelfingen GmbH in einer Pressemitteilung betont. Mit dem „ersten Spatenstich“, dem offiziellen Baustart, hat das Wohnquartier am 1. Juli einen neuen Namen erhalten: „Pfarrwiesenpark“.
Fertigstellung in der zweiten Jahreshälfte 2029 geplant
Geplant sind 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen für unterschiedliche Haushaltsgrößen. Alle Wohnungen werden barrierefrei zugänglich sein. Darüber hinaus werden 38 Wohnungen barrierefrei nach den Anforderungen der Landesbauordnung ausgeführt. Neben den 222 Mietwohnungen entstehen genauso viele Tiefgaragenstellplätze sowie umfangreiche Fahrradabstellmöglichkeiten. Die Fertigstellung ist nach einer rund dreijährigen Bauzeit für die zweite Jahreshälfte 2029 vorgesehen.
„Mit dem Pfarrwiesenpark entsteht dringend benötigter Wohnraum für Sindelfingen“, wird Oberbürgermeister Markus Kleemann, Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnstätten Sindelfingen GmbH, in der Pressemitteilung zitiert, „damit verbessern wir nicht nur den Wohnungsmarkt, sondern entwickeln aus lange bestehenden Brachflächen ein schönes, modernes Areal.“
Wie die Wohnstätten berichten, werden die Gebäude in konventioneller Bauweise nach dem KfW-Effizienzhausstandard 55 errichtet und an das Fernwärmenetz angeschlossen. „Damit entstehen die Voraussetzungen für einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Betrieb des Quartiers sowie eine hohe Wohnqualität für die künftigen Mieterinnen und Mieter“, heißt es von Seiten der städtischen Tochtergesellschaft.
Dabei lief das Projekt anfangs eher holprig. 2022 hatte es im Gemeinderat für hitzige Diskussionen gesorgt – unter anderem ging es um die Frage, wie viel geförderter Wohnraum entstehen müsse. Dann war 2023 zwar die Baugenehmigung erteilt worden, doch wegen der damaligen Zinsentwicklung und der stark gestiegenen Baukosten wollten die Wohnstätten den Neubau zunächst doch nicht angehen. Nachdem sich die Rahmenbedingungen zuletzt geändert haben, konnte die Wohnbau-Gesellschaft nun den Startschuss geben.
Vermietungsstart wird noch bekanntgegeben
Eine Arbeitsgemeinschaft aus der Gustav Epple Bauunternehmung GmbH und der Dreßler Bau GmbH führt den Bau durch und verantwortet den Ablauf. „Mit dem Abschluss des Generalunternehmervertrags haben wir den Grundstein für die Umsetzung des Projekts gesetzt“, sagte Georgios Tsomidis, Geschäftsführer der Wohnstätten Sindelfingen GmbH, zu Jahresbeginn.
„Die Vermietung der Wohnungen wird abhängig vom Baufortschritt erfolgen“, teilen die Wohnstätten mit. Man werde den offiziellen Vermietungsstart frühzeitig bekannt geben. „Vorherige Bewerbungen oder Interessensbekundungen sind derzeit nicht erforderlich“, wird betont.
Mehr Informationen unter www.wohnstaetten-sindelfingen.de
