Betrug per Mail in Holzgerlingen
: Falsche Chefin bringt Angestellte um 1800 Euro in Gutscheinkarten

Eine 25 Jahre alte Angestellte eines Unternehmens in Holzgerlingen fällt auf eine Betrugsmasche per E-Mail herein. Sie kauft Gutscheinkarten und schickt die Codes an Unbekannte.
Von
Eddie Langner
Holzgerlingen
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Eine Frau sitzt zuhause an einem Laptop: ILLUSTRATION - Onlineshopping hat Vor- und Nachteile. Eine Umfrage zeigt nun, was die Leute beim Einkaufen im Netz besonders nervt. (zu dpa: «Umfrage: Irreführende Werbung beim Onlineshopping nervt») Foto: Helena Dolderer/dpa/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

Unekannte geben sich per Mail als Chefin aus und bringen so die Angestellte eines Unternehmens in Holzgerlingen dazu, Gutscheinkarten im Wert von 1.800 Euro zu kaufen und die Codes per E-Mail an die Betrüger zu verschcken (Symbolbild).

Helena Dolderer/dpa-tmn/dpa
  • E-Mail-Betrug in Holzgerlingen: 25-Jährige kauft Gutscheine und sendet Codes.
  • Täter gaben sich als Chefin aus und forderten Karten für angebliche Investoren.
  • Wert der Gutscheinkarten lag bei 1.800 Euro; die Codes gingen per Mail raus.
  • Polizei warnt vor Internet- und Telefonbetrug – Infos auf polizei-beratung.de.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine 25 Jahre alte Angestellte eines Unternehmens hat am Mittwoch in Holzgerlingen (Landkreis Böblingen) Gutscheincodes im Wert von 1800 Euro an Betrüger verloren. Wie die Polizei berichtet, gaben die Unbekannten sich in einer E-Mail als ihre Chefin aus. Nach den bisherigen Erkenntnissen sollte die Frau im Auftrag ihrer vermeintlichen Vorgesetzten mehrere Gutscheinkarten als Geschenke für Investoren kaufen. Anschließend sollte sie die zugehörigen Codes per E-Mail übermitteln. Weil sie den Auftrag für echt hielt, kaufte die 25-Jährige die gewünschten Karten und schickte die Codes an die Täter.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor Betrugsmaschen im Internet und am Telefon. Immer wieder gelingt es Kriminellen, ihre Opfer zu überrumpeln und so an Geld oder Wertsachen zu kommen.

Informationen zu gängigen Betrugsmaschen gibt es auf der Internetseite der polizeilichen Kriminalprävention unter www.polizei-beratung.de. Tipps, wie sich mögliche Betrugsversuche erkennen und stoppen lassen, stehen dort unter anderem im Bereich „Sicher handeln“ und bei den Hinweisen zu Onlinebetrug. Auch die sogenannte SHS-Regel mit den Schritten Stoppen, Hinterfragen und Schützen wird dort erklärt.