Bildung in Herrenberg
: Grundschulen werden zu Ganztagsschulen

Herrenberg entwickelt fünf Grundschulen gezielt für den Ganztag. Der Aufbau soll schrittweise erfolgen – unter Einbeziehung der Eltern.
Von
Wolfgang Berger
Herrenberg
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ein Bild der Vogt-Heß-Gemeinschaftsschule, die einen der ersten Standorte bilden wird.

Die Vogt-Heß-Gemeinschaftsschule wird einen der ersten Standorte bilden.

Stadtverwaltung Herrenberg
  • Herrenberg entwickelt fünf Grundschulen gezielt zu Ganztagsschulen weiter.
  • Einstieg: drei gebundene Tage pro Woche mit je sieben Stunden – zwei Nachmittage frei.
  • Konzepte entstehen gemeinsam mit Schulen und Eltern, jede Schule erhält eine eigene Lösung.
  • Erste Standorte sollen bis zum Sommer 2027 fertig geplant sein.
  • Start der ersten Ganztagsschulen ist zum Schuljahr 2028/2029 vorgesehen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ab dem anstehenden Schuljahr 2026/2027 besteht bekanntermaßen ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern, was alle Kommunen umtreibt und vor Herausforderungen stellt. Zuletzt hat der Gemeinderat Herrenberg den Weg geebnet, das Ganztagsangebot an Grundschulen schrittweise und je nach Standort weiterzuentwickeln.

Im Fokus stehen zunächst fünf Grundschulen:

  • Pfalzgraf-Rudolf-Grundschule
  • Grundschule der Vogt-Heß-Gemeinschaftsschule
  • Grundschule am Grafenberg (Kayh-Mönchberg)
  • Grundschule Kuppingen
  • Grundschule Oberjesingen

Kein Konzept „von der Stange“

Wie die Stadt Herrenberg in einer Pressemitteilung betont, hätten alle diese Grundschulen unterschiedliche Voraussetzungen. Deshalb habe sich der Gemeinderat bewusst gegen ein Modell „von der Stange“ entschieden. Zudem lege man großen Wert darauf, die Eltern frühzeitig einzubeziehen und zu beteiligen.

In den kommenden Monaten sollen konkrete Konzepte entwickelt werden. Gemeinsam mit Schulleitung, Lehrkräften und den weiteren Beteiligten werde für die Bereiche Bildung, Betreuung, Mittagessen und Angebote außerschulischer Partner eine gemeinsame Campus-Lösung erarbeitet.

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Gebundener Ganztag an drei Tagen pro Woche

Vorgesehen sei als Einstieg grundsätzlich ein Ganztagsbetrieb an drei Tagen pro Woche mit jeweils sieben Zeitstunden. „Dadurch entsteht ein verlässlicher und gemeinsam gestalteter Schulalltag mit Unterricht, Lernzeiten sowie weiteren pädagogischen Angeboten“, schreibt die Stadt Herrenberg. Gleichzeitig würden zwei Nachmittage pro Woche ohne Schulpflicht erhalten bleiben.

Geplant ist, dass bis zum Sommer 2027 für die ersten Standorte die schulspezifischen Konzepte ausgearbeitet sind. Die ersten Ganztagsschulen sollen dann zum Schuljahr 2028/2029 starten.

Wie die Stadtverwaltung betont, bedeute der aktuelle Beschluss des Gemeinderats zunächst keine unmittelbaren Änderungen im Schulalltag. Bis zur Einrichtung von Ganztagsschulen würde die Ganztagsbetreuung durch die bereits bestehenden „BiB-Angebote“ (Bildung und Betreuung) erfüllt. Dort werden aktuell gleichzeitig bis zu 650 Kinder betreut.

Und auch in Zukunft sollen die Ganztagsschulen weiterhin durch die BiB-Angebote ergänzt werden. „Sie bleiben ein wichtiger Bestandteil, beispielsweise für Rand- und Übergangszeiten, gemeinsame Angebote im rhythmisierten Tagesablauf sowie die Ferienbetreuung“, schreibt die Stadtverwaltung.