Böblingen-Hulb
: Nächste Großbaustelle innerhalb der A81-Großbaustelle startet

An der Anschlussstelle Böblingen-Hulb müssen vier Brücken ausgetauscht werden. Die Vorbereitungen starten am Montag. Deshalb ändern sich die Fahrspuren und zwei Rampen werden gesperrt.
Von
Anke Kumbier
Böblingen/Sindelfingen
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Die Anschlussstelle Böblingen-Hulb aus der Luft.

Blick auf die Anschlussstelle Böblingen-Hulb: Links im Hintergrund liegt das Böblinger Gewerbegebiet Hulb. Gesperrt werden von hier aus gesehen die Rampen hinten rechts und vorne links.

Stefanie Schlecht
  • A81-Ausbau: An der AS Böblingen-Hulb startet am Montag eine neue Großbaustelle.
  • Vier Brücken über die B464 werden nacheinander ersetzt, Bauzeit insgesamt zwei Jahre.
  • Spurführung wird verlegt, zwei Schleifenrampen werden gesperrt, Umleitungen sind eingerichtet.
  • Gesperrt sind die Auffahrt von Böblingen-Dagersheim Richtung Stuttgart und von Holzgerlingen Richtung Singen.
  • Umleitungen: via Böblingen-West zur AS Böblingen-Ost bzw. via Böblingen-Süd und K1077 zur AS Ehningen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei einer Großbaustelle wie dem Ausbau der A81 von vier auf sechs Spuren zwischen Böblingen und Sindelfingen ballen sich manchmal die Ereignisse – in letzter Zeit vor allem auf Höhe des Sindelfinger Breuningerlands. Seit Kurzem gibt es dort eine neue Auffahrt in Richtung Singen, neue Lärmschutzwände und eine neue Betonfahrbahn.

Nach diesem Bündel an Veränderungen im Osten des Ausbaubereichs wandert der Fokus in den kommenden Wochen auf die andere Seite – unter anderem zur Anschlussstelle Böblingen-Hulb. Dort beginnt am Montag, 24. August, um 5 Uhr, die nächste Großbaustelle innerhalb der Großbaustelle. Für Autofahrer bedeutet das eine veränderte Spurführung und zwei gesperrte Auffahrten.

Böblingen-Hulb wird ausgebaut

Die Anschlussstelle Böblingen-Hulb besteht aus vier Brücken, die über die B464 führen. Alle vier Brücken müssen Schritt für Schritt abgerissen und gegen breitere ausgetauscht werden, damit sie die sechs Spuren, inklusive Auf- und Abfahrten, fassen können.

Johannes Kuhn, Projektleiter der Deges, die den Ausbau plant und koordiniert, rechnet dafür mit insgesamt zwei Jahren. „Wir werden auf der Hulb am längsten bauen“, sagt er. Wenn also alles andere entlang der Ausbaustrecke fertig ist, wird an der Anschlussstelle Hulb noch gewerkelt. Die Arbeiten an der Hulb sind laut Kuhn der Grund, weshalb das Datum für die Fertigstellung der A81-Erweiterung ins Jahr 2028 gewandert ist. „Im Osten wird das letzte Stück schon 2027 fertig“, sagt der Projektleiter.

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Dass mit dem Ausbau der Anschlussstelle Hulb jetzt und nicht schon früher begonnen wird, liegt demnach an Abläufen innerhalb des Projekts. „Wir müssen mit dem Verkehr auf andere Anschlussstellen ausweichen können“, erklärt Kuhn. Deshalb seien die Bauarbeiten auf der Hulb vom Baufortschritt an anderen Anschlussstellen abhängig.

Ab Montag Baustelle in der Mitte

Bis an der Hulb die ersten Brücken abgerissen werden, dauert es aber noch. Am Montag richtet die Deges zunächst eine Baustelle in der Mitte des Bauwerks ein und kümmert sich um vorbereitende Maßnahmen. Der Verkehr wird auf beiden Seiten auf den jeweils äußeren Fahrstreifen und die Ausfahrtsstreifen gelegt.

Ein Beispiel: Wer von Singen kommend auf der rechten Spur unterwegs ist, nimmt an der Anschlussstelle Böblingen-Hulb die Ausfahrt, fährt parallel zur Autobahn und fädelt sich einige 100 Meter später wieder ein – macht also das, was ungeduldige Autofahrer teils jetzt schon tun.

Das gleiche Konzept greift analog auf der anderen Seite. Diese Verschiebung der Spuren hat zur Folge, dass zwei der vier Schleifenrampen auf die Autobahn gesperrt werden. „Wir nehmen die Rampen raus, damit die Verflechtung auf den Spuren einfacher wird“, erklärt Kuhn.

Wo die Umleitungen entlangführen

Aus der Luft und genordet betrachtet werden die Rampen unten links und oben rechts gesperrt. Zum einen handelt es sich um die Auffahrt von Böblingen-Dagersheim kommend auf die A81 in Richtung Stuttgart. Hier erfolgt die Umleitung laut Deges über die Ausfahrt Böblingen-West auf der B464 und dann durch Böblingen hindurch zur A81-Anschlussstelle Böblingen-Ost – die jetzt wieder eine längere Einfädelspur hat und das Mehr an Verkehr deshalb hoffentlich gut aufnehmen kann.

Zum anderen ist die Auffahrt von Holzgerlingen kommend in Richtung Singen gesperrt. Die Umleitung führt über die Ausfahrt Böblingen-Süd auf der B 464, die Herrenberger Straße (K1077) bis zur Anschlussstelle Ehningen an der A 81.