Brand in Gäufelden-Nebringen: Maschine brennt in Produktionshalle – mehrere Verletzte

Großeinsatz für die Feuerwehr: Maschinenbrand in einer Produktionshalle in Gäufelden-Nebringen.
SDMG- In Gäufelden-Nebringen brannte in einer Produktionshalle eine Maschine vollständig.
- Eine Rauchwolke war weithin sichtbar – Anfahrt der Einsatzkräfte auf Sicht.
- Es gab mehrere Verletzte; Angaben schwanken zwischen drei und mindestens einer Person.
- Die Feuerwehr verhinderte eine Ausbreitung, die Ursache ist noch unklar.
- Erster Polizeischaden: rund 150.000 Euro, der Rettungsdienst versorgte Betroffene.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Als der Pressefotograf der Bildagentur SDMG sich auf den Weg zu dem Brand in Gäufelden-Nebringen (Kreis Böblingen) macht, fragt er telefonisch nach der Adresse. „Hat sich erledigt“, sagt er dann, noch bevor der Kollege am anderen Ende der Leitung die Information herausgesucht hat. „Rauchsäule ist schon von Herrenberg aus sichtbar. Anfahrt auf Sicht.“
Die Rauchwolke war weithin sichtbar
Tatsächlich finden die Einsatzkräfte eine massive Rauchwolke vor, als sie am Freitagnachmittag zu einem Feuer in einer Produktionshalle in Gäufelden-Nebringen gerufen werden. Als sie vor Ort eintreffen, steht die Maschine bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr spricht von einer Fräsmaschine.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde mindestens eine Person verletzt, anderen Aussagen zufolge gab es zwei leicht- und eine schwerverletzte Person. Genauere Angaben hierzu sowie zum Ausmaß der Verletzungen lagen zunächst nicht vor. Der Rettungsdienst versorgte die Betroffenen vor Ort.

Der Rauch zog durch das Hallendach ins Freie und war weithin sichtbar.
SDMGDie Feuerwehr leitete nach eigenen Angaben umgehend einen Innenangriff unter Atemschutz ein und brachte den Brand schnell unter Kontrolle, sodass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Im Anschluss entrauchen die Einsatzkräfte die stark verrauchte Halle mit mehreren Hochleistungslüftern sowie einem Großlüfter. Außerdem kontrollierten sie laut Einsatzbericht den Dachbereich und den Zwischenraum der Dachkonstruktion auf mögliche Glutnester – dafür kam die Drehleiter der Feuerwehr Herrenberg zum Einsatz. Während des Einsatzes war das Industriegebiet vollständig gesperrt.

Nach den Löscharbeiten wurde die stark verrauchte Halle mit mehreren Hochleistungslüftern sowie einem Großlüfter entraucht.
SDMGInsgesamt waren rund 72 Feuerwehrkräfte mit 14 Fahrzeugen im Einsatz, darunter Einsatzkräfte aus Gäufelden, Herrenberg, Bondorf, Jettingen, Mötzingen, Ehningen und Sindelfingen. Der Rettungsdienst war mit 20 Kräften und 10 Fahrzeugen vor Ort.
Die Brandursache ist derzeit unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf rund 150.000 Euro.
