Im September steht bei Hechtbräu in Weil der Stadt jedes Jahr die Hopfenernte an. Über die Rolle des grünen Golds, den diesjährigen Ertrag und wie die Ernte abläuft.
Bierbrauer und Hopfenbauer André Beyerle erntet Ranke für Ranke die reifen Hopfendolden.
Simon Granville
Die acht bis neun Meter langen Ranken werden in einen Metallrahmen am Anhänger eingehakt – und mit der Zugkraft des Traktors vom Gerüst gelöst.
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Im Frühjahr werden die Ranken mit „angeleitet“ – also mit Draht umwickelt und am Gerüst befestigt, sodass sie gerade nach oben wachsen. Bei der Ernte werden die Ranken durch die Zugkraft wieder abgerissen.
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Reihe für Reihe fahren die Helfer mit dem Traktor das Feld ab.
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Mehrere Bekannte helfen Brauer Beyerle bei der Ernte.
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Ist der Anhänger voll, gehts zurück in die Scheune. Dort werden die Hopfendolden von den Ästen getrennt.
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Dafür fädelt Syn Schmitt die einzelnen Ranken in den Hopfenpflücker.
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Ranke für Ranke werden anschließend die Dolden abgetrennt und landen in einer großen Box.
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Dabei wird händisch kontrolliert, damit sich keine Äste unter die Dolden mischen.
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Denn das würde das anschließende Pressen erschweren.