Bürgermeisterwahl in Holzgerlingen: Delakos ist für eine zweite Amtszeit gewählt

Dass sich Delakos um eine zweite Amtszeit bewerben will, stand schon Anfang des Jahres beim Neujahrsempfang fest.
Stefanie SchlechtIoannis Delakos (parteilos) kann seine zweite Amtszeit als Bürgermeister von Holzgerlingen antreten. Am Sonntag wurde er mit 97,38 Prozent und 3527 Stimmen erneut gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 34,83 Prozent.
„Ich bin zufrieden mit dem Wahlergebnis“, sagt Ioannis Delakos am Wahlabend. Auch die Wahlbeteiligung mit knapp 35 Prozent könne sich sehen lassen.
Der amtierende Bürgermeister Ioannis Delakos hatte bereits im Januar angekündigt, dass er sich wieder zur Wahl stellen möchte. „Es wäre mir eine große Ehre und Freude, weitere acht Jahre ihr Bürgermeister sein zu dürfen“, hatte er beim Neujahrsempfang gesagt. Auf seinem Instagramkanal postete er Anfang September ein Bild, auf dem er mit seinen Bewerbungsunterlagen zu sehen ist. Dazu schrieb er: „Ich wollte Ihnen allen immer ein kompetenter und verlässlicher Partner sein, der sich mit klarer Haltung für Ihre Belange einsetzt und auch jederzeit für Sie ansprechbar ist.“
Ioannis Delakos war der einzige Bewerber für den Posten
Während der achtwöchigen Bewerbungsphase meldete sich kein weiterer Bewerber für das Amt. Über soziale Medien ließ er verlauten, dass er sich in den nächsten Jahren unter anderem für eine verlässliche Kinderbetreuung einsetzen wolle, bezahlbaren Wohnraum, Ausbau der Digitalisierung sowie solide Finanzen.
Delakos löste 2017 seinen Vorgänger Wilfried Dölker ab, der 32 Jahre im Amt gewesen war. Davor war Delakos als Kämmerer und Erster Beigeordneter bei der Stadt Holzgerlingen tätig.
Einige große Projekte prägten die erste Amtszeit von Ioannis Delakos: Er führte durch die Corona-Pandemie und startete mehrere Bürgerbeteiligungsprozesse. Im Planungsprozess um den interkommunalen Windpark, den Holzgerlingen gemeinsam mit Ehningen und Böblingen realisieren wollte, stand der Bürgermeister gemeinsam mit dem Gemeinderat geschlossen hinter den Planungen, auch wenn das Vorhaben durch den Absprung des Projektierers nun ins Wanken geraten ist.