Eine Person leicht verletzt
: Brand in Böblinger Obdachlosen- und Asylunterkunft

In einer Obdachlosen- und Asylunterkunft in Böblingen kam es Dienstagabend zu einem Brand, bei dem eine Person eine Rauchgasvergiftung erlitt.
Von
red
Stuttgart
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Blaulicht ist auf einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr zu sehen (Symbolbild).

Marijan Murat/dpa

Bei einem Brand in einer Obdachlosen- und Asylunterkunft in Böblingen hat ein 29-jähriger Anwohner eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten. Ein 28 Jahre alter Bewohner hatte laut Mitteilung der Polizei wohl einen Haufen Verpackungsmüll auf dem Fußboden seines Zimmers angezündet und anschließend die Unterkunft verlassen.

Gegen 17.10 Uhr am Dienstagabend rückten mehrere Fahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst in die Unterkunft in der Schönaicher Straße in Böblingen aus – Anwohner hatten zuvor eine Rauchentwicklung aus einem der Zimmer gemeldet.

28-Jähriger wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht

Die Feuerwehr konnte die qualmenden Gegenstände schnell löschen. Der 29-jähriger Anwohner, der eine leichte Rauchgasvergiftung erlitt, wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Gegen 21 Uhr meldeten dann die Anwohner, dass der 28-Jährige in die Unterkunft zurückgekehrt sei.

Die alarmierte Streifenwagenbesatzung fand den Mann in der Küche der Unterkunft vor. Er hatte sämtliche Herdplatten eingeschalten, mutmaßlich um ein Ei zu kochen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 28-Jährige in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 1 000 Euro geschätzt.

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