Einsatz am Bahnhof Herrenberg: Streit unter jungen Bahnreisenden eskaliert – Polizist mit Flasche beworfen

Unschöne Szene am Bahnhof Herrenberg: Ein Streit unter jungen Männern ist am Montagabend gewaltig eskaliert.
Stefanie Schlecht- Streit in Regionalexpress und am Bahnhof Herrenberg eskalierte am Montag gegen 23 Uhr.
- Zwei 16-Jährige und eine 17-Jährige trafen im Zug auf einen 19-Jährigen – es kam zu Handgreiflichkeiten.
- Zugreisende alarmierten die Polizei, die Beteiligten wurden am Bahnsteig 3 von Kräften erwartet.
- Der 19-Jährige war laut Zeugen aggressiv und warf eine mit Wasser gefüllte PET-Flasche auf einen Beamten.
- Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In einem Regionalexpress und am Bahnhof Herrenberg (Landkreis Böblingen) ist es am Montag gegen 23 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen drei jungen Männern gekommen. Ein 19-Jähriger soll dabei einen Polizisten mit einer Flasche beworfen haben. Nach Polizeiangaben soll der Beamte dabei aber nicht verletzt worden sein.
Laut Polizeibericht waren zwei 16-Jährige zusammen mit einer 17-Jährigen in dem Zug unterwegs, als sie dort auf den 19-Jährigen trafen. Zwischen den beiden 16-Jährigen und dem 19-Jährigen entwickelte sich aus bisher unbekannten Gründen ein Streit, aus dem dann eine körperliche Auseinandersetzung wurde. Die jungen Männer sollen sich geschubst und geschlagen haben. Außerdem soll es Beleidigungen und verbale Bedrohungen gegeben haben. Eine Sprecherin der Bundespolizei spricht von einer „sehr öffentlichkeitswirksamen Auseinandersetzung“, die offenbar von vielen Bahnreisenden wahrgenommen wurde.
Zugreisende alarmieren die Polizei
Einige dieser Zugpassagiere alarmierten dann auch die Polizei, weswegen die Streithähne am Bahnhof Herrenberg bereits von einer Streifenbesatzung der Landespolizei erwartet wurden. Am Bahnsteig 3 kam es zum Aufeinandertreffen zwischen den jungen Männern und den Einsatzkräften. Nach Zeugenaussagen verhielt sich der 19-Jährige dabei sehr aggressiv. Einen der Beamten soll er mit einer mit Wasser gefüllten PET-Flasche beworfen und ihn im Nacken getroffen haben.

Nachdem es in einem Regionalzug zu Handgreiflichkeiten kam, erwarteten Polizisten die Streithähne bereits am Bahnsteig.
Eibner-Pressefoto/Sandy DinkelackerDie drei Tatverdächtigen mussten sich anschließend aufs Polizeirevier Herrenberg begeben. Dort übernahmen Beamte der für den Schienenverkehr zuständigen Bundespolizei den Fall. Nach Aufnahme der Personalien wurden die Jugendlichen nach Absprache mit ihren Erziehungsberechtigten entlassen. Auch der 19-Jährige durfte seinen Weg fortsetzen.
Die Bundespolizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
