Fasnetsumzug in Gärtringen: 66 Gruppen geben Gas
Beim Fastnetumzug der Narrenzunft Gärtringen sind am Freitagnachmittag durch die Straßen der Gemeinde insgesamt 66 Gruppen gezogen – nicht nur aus dem Kreis Böblingen, sondern auch aus Tiefenbronn, Pfullingen oder Plochingen. Die Narren, Hexen und Teufel aus der ganzen Region sorgten bundgewandet für Stimmung und auch manchen Schrecken.
Dabei hatte die Organisation des Umzugs die Narrenzunft rund um den Vorsitzenden Daniel Schmidt vorab vor große Herausforderungen gestellt. „Die letzten zwei Wochen waren sehr arbeitsintensiv, vor allem durch die zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen“, erklärte Schmidt. Wegen der schwelenden Terrorgefahr hatten die Narren in Zusammenarbeit mit der Gemeinde ein umfassendes Sicherheitskonzept erstellt, das mithilfe des Bauhofs, der Feuerwehr, des Ordnungsamts und zahlreichen Freiwilligen umgesetzt wurde.
Seit mehr als 20 Jahren wird der Fastnetumzug in Gärtringen gefeiert. Aufgrund der aktuellen Sicherheitsanforderungen könne es jedoch zunehmend schwieriger werden, das Event auch in Zukunft zu organisieren, sagt Schmidt. Die 1. Narrenzunft Gärtringen mit ihren Maskengruppen Schlachtbullen, Keaspälter und Bronnawächter bleibe jedoch optimistisch und setze alles daran, die Tradition weiterhin aufrechtzuerhalten.
An diesem Samstag steht ab 14 Uhr der Fasnetsumzug in Deckenpfronn an, ehe am Sonntag der große Umzug in Weil der Stadt stattfindet. Einen Tag darauf zieht der traditionelle Rosenmontagsumzug durch Böblingen, in diesem Jahr starten die Hausemer Schnaidrebbler einen Extra-Umzug am Rosenmontag um 17.17 Uhr – um ihr 25-jähriges Bestehen zu feiern. Mit dem Umzug in Herrenberg am Dienstag endet die Saison.

















