Feuerwehr Weil im Schönbuch
: Rauch und Hilferufe: So lief die Hauptübung ab

Ein Abbruchgebäude in der Wilhelmstraße in Weil im Schönbuch wird zur Kulisse der Feuerwehrhauptübung. Einsatzkräfte retten vermeintliche Verletzte über Leitern und löschen den angenommenen Brand.
Von
Holger Schmidt
Weil im Schönbuch
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Lösch- und Rettungsangriff bei der Feuerwehrübung in Weil im Schönbuch.

Der Ort des Geschehens war ein Haus in der Weiler Ortsmitte.

Feuerwehr Weil im Schönbuch
  • Hauptübung in Weil im Schönbuch: Rauch, Hilferufe und angenommener Brand im Abbruchhaus.
  • 50 Feuerwehrkräfte und zehn DRK-Helfer übten Rettung über Leitern und Brandbekämpfung.
  • Rund 200 Zuschauer waren vor Ort – Kinder kühlten sich im Sprühnebel ab.
  • Nach weniger als 45 Minuten war die Übung beendet, der Einsatz lief reibungslos.
  • Bürgermeister lobte die Feuerwehr und betonte Verlässlichkeit im Ernstfall.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Rauch dringt aus dem zweiten Obergeschoss eine Wohnhauses in der Ortsmitte, Hilferufe sind zu hören. Vor dem Haus macht sich die Feuerwehr bereit für den Einsatz.

Was dramatisch klingt, war zum Glück nur eine Übung, und zwar die Feuerwehrhauptübung in Weil im Schönbuch am Samstag. „Es hat alles reibungslos funktioniert“, zog Gesamtkommandant und Einsatzleiter Michael Angeli nach rund einer Stunde ein Fazit.

Besonders die jungen Zuschauer nutzten den Sprühnebel zur Abkühlung

Schauplatz der Übung war ein Abbruchgebäude in der Weil im Schönbucher Wilhelmstraße. Sechs Mimen aus den Reihen der Jugendfeuerwehr stellten sich als „Verletzte“ zur Verfügung. Als kurz nach der Alarmierung ein Einsatzleitwagen am Übungsort eintraf, hatten sich dort trotz großer Hitze bereits fast 200 Zuschauer versammelt.

Nach der ersten Erkundung gingen weitere Feuerwehrleute im Außenangriff gegen den angenommenen Brand vor. Ein angenehmer Nebeneffekt für die jüngeren Zuschauer: Sie nutzten den Sprühnebel bei hochsommerlichen Temperaturen zur Abkühlung. Und auch den im Rahmen der Übung vorgestellten Abrollbehälter Wasser mit 9000 Liter Fassungsvermögen hätte so mancher sicherlich gerne als Pool „missbraucht“.

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Der Bürgermeister ist beeindruckt

Kräftig schwitzen mussten in ihren Monturen und Anzügen hingegen die 50 beteiligten Einsatzkräfte aus den Reihen der freiwilligen Feuerwehr sowie zehn Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), die die medizinische Versorgung der mittels Steckleitern evakuierten „Brandopfer“ übernahmen. Nachdem das Feuer gelöscht und das Gebäude im Innern noch einmal gründlich abgesucht worden war, hieß es nach weniger als 45 Minuten: „Übung beendet!“

Auch Wolfgang Lahl zeigte sich beeindruckt. „Es ist sehr schön, eine so tolle Feuerwehr zu haben, auf die man sich auch im Ernstfall verlassen kann“, lobte der Weil im Schönbucher Bürgermeister. Anschließend räumten die Beteiligten auf, rückten ins Rettungszentrum ein und besprachen die Übung intern.