Fleischermuseum in Böblingen: Mitfiebern im Museum – Kulturpreis winkt mit bis zu 25 000 Euro

„Schorschi und sein Scheff“, Museumsleiter Christian Baudisch, freuen hier sich tierisch über das „Fair Family“-Gütesiege – dürfen sie bald wieder jubeln?
Heiko SchallerGroße Freude im Deutschen Fleischermuseum in Böblingen: Das „schrägste Haus der Stadt“ steht auf der Shortlist des Kulturvermittlungspreises „ZukunftsGut 2026“. Aus insgesamt 228 Bewerbungen wurden bundesweit 16 Kultureinrichtungen nominiert – darunter auch das Museum am Böblinger Marktplatz.
Der von der Commerzbank-Stiftung vergebene Preis zählt mit insgesamt 80 000 Euro zu den höchstdotierten Auszeichnungen für institutionelle Kulturvermittlung in Deutschland, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Böblingen. Die Sieger in den beiden Kategorien erhalten jeweils 25 000 Euro. Die Preisverleihung findet am 24. Juni in Frankfurt am Main statt.
Das Museum tritt in der Kategorie „ländlich-kleinstädtischer Raum“ an
Nach dem „Fair Family“-Gütesiegel und dem Lotto-Museumspreis Extra 2025 könnte damit schon die nächste Auszeichnung ins Böblinger Vogtshaus kommen. Gemeinsam mit zehn weiteren Häusern aus dem ländlich-kleinstädtischen Raum ist das Fleischermuseum für den „ZukunftsGut-Preis“ nominiert.
Die Jury würdigt insbesondere Einrichtungen, die kulturelle Bildung, Teilhabe und neue Formen der Gemeinschaft aktiv fördern. Im Fokus stehen dabei „Community Building“ und die zukunftsorientierte Weiterentwicklung von Kulturinstitutionen. Die Fachjury lobt die nominierten Häuser für ihre mutigen und authentischen Vermittlungsansätze sowie ihre Offenheit für ein vielfältiges Publikum.
Im Fleischermuseum ist die Freude über diesen Etappenerfolg jedenfalls schon einmal riesig. Museumsmaskottchen Schorschi bringt es auf den Punkt: „Am 24. Juni müsst Ihr alle Eure Daumen, Pfoten, Krallen, Hufe und Flossen drücken – wir wollen natürlich ganz weit nach oben.“