STZ+STZ+Warnstreik bei Mercedes in Sindelfingen
: Tausende streiken bei Daimler

Bei der Kundgebung vor Tor 7 des Sindelfinger Mercedes-Benz-Werks melden sich am Montag auch Vertreter der Auszubildenden zu Wort. Sie beschreiben die Lage der jungen Leute als dramatisch, viele müssten nebenher jobben.
Von
Julia Theermann
Stuttgart
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  • Gut 10 000 Teilnehmer versammeln sich am Montag vor Tor 7 des Sindelfinger Werks.

    /Stefanie Schlecht
  • Schätzungsweise 10.000 Menschen kamen am Montagmorgen zur Streikkundgebung bei Mercedes-Benz in Sindelfingen. Zum Warnstreik aufgerufen hatte die IG Metall im Rahmen des laufenden Tarifkonflikts in der Metall- und Elektroindustrie.

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  • Der Vorsitzende des Betriebsrats von Daimler in Sindelfingen, Ergun Lümali, sprach nicht nur über Mercedes, sondern auch über die drohenden Werksschließungen bei Volkswagen.

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  • Zahlreiche Zuhörer hatten sich im Parkhaus positioniert.

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  • Liane Papaioannou ist die Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Stuttgart und berichtete von der jüngsten Verhandlungsrunde.

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  • Mit Rockmusik und Trillerpfeifen wurde Stimmung gemacht.

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  • Die Forderungen hatten einige Mitarbeitende auf Schilder geschrieben.

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  • Auch die Auszubildenden sollen mehr Geld bekommen.

    Julia Theermann
  • Aus der Factory 56 kamen Kolleginnen und Kollegen zum Trommeln zusammen.

    Julia Theermann
  • Ein Meer von Rot.

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  • Vertrauenskörperleiter Eleftherios Tolmidis mahnte die Arbeitgeber, die Bedeutung der Beschäftigten nicht kleinzureden.

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  • Bis 11 Uhr ging der Ausstand am Montag.

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  • Sieben Prozent mehr Lohn fordern die Streikenden.

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  • Für die Auszubildenden soll es 170 Euro mehr Geld im Monat geben.

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  • Auch aus anderen Betrieben waren Mitarbeitende gekommen, um die Streikenden zu unterstützen.

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