Jubiläum in Böblingen: Vom Parkplatz zur Seenlandschaft – wie die Gartenschau die Stadt prägte

„Liegende Kunstwerke“ im Baumoval: Die antiken Vasen von Franz Stähler (1956 bis 2018) gehörten zum Kunstkonzept der Landesgartenschau 1996. Die Skulpturen wurden später abgebaut.
Stadtarchiv Böblingen- Böblingen blickt auf die Landesgartenschau 1996 zurück – aus Parkplätzen wurden Seen und Parks.
- Veranstaltung dieses Jahr: Sonntag, 26. Juli, 15–17 Uhr, Treffpunkt Museum Zehntscheuer.
- Gespräch mit Dietmar Weber und Chasid Winograd zur Entstehung des Großprojekts.
- Anschließend Spaziergang bis zur Rosengarten-Anlage, begleitet von Erika Winograd und Corinna Steimel.
- Beschilderungsaktion am Kunstwerk „Vom Chaos zum Kosmos“, das Kunst und Natur verbindet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Seetreppe, die langen Sitzbänke entlang der Promenade, die Alba-Brücke: Sie prägen heute ganz selbstverständlich das Böblinger Stadtbild. Doch vor 30 Jahren sah es in Böblingen noch ganz anders aus. Dass aus versiegelten Flächen eine weitläufige Park- und Seelandschaft mitten in der Innenstadt geworden ist, haben die Böblinger der Landesgartenschau 1996 zu verdanken. Anlässlich des diesjährigen Jubiläums lädt die Städtische Galerie am Sonntag, 26. Juli, von 15 bis 17 Uhr zu einer Veranstaltung mit Gespräch und anschließendem Spaziergang ein.
Teilnehmer treffen sich im Museum Zehntscheuer
Anknüpfend an das damalige Motto „Wunder – Garten – Phantasie“ haben die Städtische Galerie Böblingen und das Amt für Stadtentwicklung und Städtebau die Kombinationsveranstaltung konzipiert, informiert die Stadt Böblingen in einer Pressemitteilung. Die Veranstaltung mache die Geschichte der Landesgartenschau sowie das Zusammenspiel von Gartenbau, Landschaftsarchitektur und Kunst aus der Perspektive von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie weiteren Verantwortlichen erlebbar.
Gleichzeitig lade sie dazu ein, die bis heute sichtbaren Spuren und Relikte dieses bedeutenden Projekts im Stadtbild neu zu entdecken. Der Treffpunkt ist das Foyer des Museums Zehntscheuer in der Pfarrgasse 2.
Den Auftakt bildet ein Gespräch zwischen Dietmar Weber (Leiter der Abteilung Stadtentwicklung und Stadtgestaltung im Amt für Stadtentwicklung und Städtebau) und Chasid Winograd, Stadtplaner und damaliger Direktor der Landesgartenschau GmbH.
Gemeinsam blicken sie auf die Entstehung und Realisierung dieses Großprojekts zurück, erinnern an Visionen, Herausforderungen und kreative Ideen und zeigen auf, wie aus einem asphaltierten Parkplatz eine blühende Park- und Seenlandschaft entstehen konnte. Mehrfach mit Architektur- und Städtebaupreisen ausgezeichnet, gilt sie als Meilenstein der Böblinger Stadt- und Freiraumentwicklung.
Im Anschluss begeben sich die Teilnehmenden auf eine Spurensuche entlang der Seeufer bis zur Rosengarten-Anlage. Begleitet wird der Spaziergang von Erika Winograd und Corinna Steimel, die ihn mit kunst- und gartengeschichtlichen Einblicken ergänzen.
Ein weiterer Programmpunkt ist zudem die Beschilderungsaktion am Kunstwerk „Vom Chaos zum Kosmos“ von Siegfried Ulmer, das den Geist der Landesgartenschau – die gelungene Versöhnung von Kunst und Natur – widerspiegelt.














