Kreis Böblingen
: 4 einfache Tricks, damit die Biotonne nicht zum Himmel stinkt

Üble Gerüche und Fliegenbrutstätte: Im Umgang mit Bioabfällen gelten im Sommer besondere Regeln. Worauf es ankommt, erklärt das Landratsamt Böblingen.
Von
Wolfgang Berger
Kreis Böblingen
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ILLUSTRATION - 25.12.2013, Niedersachsen, Hannover: Biomüll sollte ohne Plastiktüte in die Biotonne kommen - selbst wenn es sich um kompostierbare Tüten handelt. (zu dpa: «Nachname, Biomüll, Passbild - das ändert sich im Mai») Foto: Peter Steffen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Mit ein paar einfachen Tricks lässt sich der Geruch der Biotonne im Sommer eindämmen.

dpa

Bei großer Hitze bilden sich in der Biotonne schnell lästige Gerüche und Kondenswasser. In diesem feuchten Milieu fühlen sich Insekten so wohl, dass sie die Biotonne zur Brutstätte erklären. Wie das Landratsamt Böblingen mitteilt, können erste Gärprozesse und die dabei entstehenden Gerüche meistens jedoch verhindert werden, wenn ein paar wenige Regeln beachtet werden:

  • Die Biotonne sollte bei hohen Temperaturen in den Schatten gestellt werden und geschlossen bleiben, damit keine Insekten eindringen und ihre Eier ablegen.
  • Küchenabfälle wickelt man am besten dick in Zeitungspapier ein oder packt sie in Papiertüten.
  • Zerrissene kleine Pappschachteln, Eierkartons oder zusammengeknülltes Zeitungspapier eignen sich als Zwischenschicht zum Aufsaugen von Feuchtigkeit.
  • Wichtig ist außerdem, die Bioabfälle, die in der Küche anfallen, in einem Gefäß mit Deckel zu sammeln. Sind sie nicht abgedeckt, legen Fliegen bereits in der Küche ihre Eier auf Essensresten, Gemüseschalen und Kaffeesatz ab.
  • Bildnummer: 57025157  Datum: 11.09.2008  Copyright: imago/teutopress
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    Rasenschnitt sollte nicht frisch in die Biotonne.

    imago/teutopress

Essensreste wie Fischabfälle lieber nicht in die Biotonne

Weiter hilft, so wenig Feuchtigkeit wie möglich in die Biotonne zu bringen. Küchenabfälle sollte man möglichst abtropfen lassen, Grasschnitt in der Sonne vortrocknen. Problematische Essensreste wie Fischabfälle dürfen auch in die Restmülltonne. Somit ist eine wöchentliche Entsorgungsmöglichkeit von geruchsintensiven Lebensmittelabfällen gegeben.

Sollten sich Gerüche und Insekten auf diese Weise nicht wirksam verhindern lassen, hilft es, Kalkstickstoff zu streuen. Dieser ist beispielsweise in jedem Gartenmarkt erhältlich. Papiertüten für Küchenabfälle gibt es auf jedem Wertstoffhof: zehn Papiertüten aus 100 Prozent Altpapier mit circa acht Litern Volumen kosten einen Euro.

Weitere Fragen beantwortet der Abfallwirtschaftsbetrieb unter der Telefonnummer 07031/663-1550.

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