Kunst in Waldenbuch: Museum Ritter präsentiert neue Ausstellung – schließt aber für den Umbau

Das Museum Ritter präsentiert vom 25. Oktober an eine neue Ausstellung.
Stefan Müller- Museum Ritter in Waldenbuch zeigt ab 25. Oktober eine neue Ausstellung.
- Wegen Umbauarbeiten bleibt das Haus zuvor ab sofort vorerst geschlossen.
- Gezeigt werden acht Positionen konstruktiver Kunst: Malerei, Zeichnung, Foto, Skulptur.
- Auch Assemblagen, Keramiken, Objekte und Installationen sind Teil der Schau.
- Beteiligte Künstler sind u. a. Nándor Angstenberger, Doris Erbacher und Clare Goodwin.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Kunstliebhaber dürfen gespannt sein: Das Museum Ritter präsentiert vom 25. Oktober an eine neue Ausstellung. Davor schließt es wegen der notwendigen Umbauarbeiten ab sofort jedoch vorerst seine Pforten.
In der neuen Ausstellung werden acht Positionen zur konstruktiven Kunst der Gegenwart zu sehen sein. Neben Malereien, Zeichnungen und Fotografien würden Plastiken, Assemblagen, Keramiken und Objekte sowie Installationen präsentiert, heißt es in einer Mitteilung des Museums. An der Ausstellung beteiligt sind Künstler wie Nándor Angstenberger, Doris Erbacher oder Clare Goodwin.
Fragen nach Phänomenen des Alltags
„Ein geometrisches Formenvokabular und ein planvolles Vorgehen werden in diesen Werken nicht als rein formalistische oder starre Systeme verstanden, sondern als offenes Feld für die Entfaltung neuer künstlerischer Konzepte“, heißt es dort weiter. Die Ausstellung zeichne so ein erweitertes und vielschichtiges Bild konstruktiver Kunst: Im Mittelpunkt stünden Fragen nach Phänomenen des Alltags sowie die Beziehung zur Lebenswirklichkeit, ihren sozialen Strukturen und individuellen Erfahrungsräumen.
Diese Rückbindung an die Realität entstehe häufig bereits dadurch, dass die Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten aus Dingen des Alltags gestalteten. Manchmal schafften sie aus banalen Gebrauchsutensilien wie billigen Verpackungsmaterialien oder Wattestäbchen utopisch anmutende Architekturen, dann wieder würden altbekannte Wohnaccessoires wie Fadengardinen oder gebrauchte Möbelstücke in visionäre Kunst transformiert.
Was die Gemälde der neuen Ausstellung im Museum Ritter ausmacht
Zahlreiche Gemälde der Ausstellung verbänden eine klare Formensprache und Prinzipien der Farbfeldmalerei mit einer reich nuancierten Farbgebung. Sie bewegten sich mitunter an der Schnittstelle von Abstraktion und Gegenständlichkeit.
Ihnen stünden Arbeiten gegenüber, in denen die Strenge geometrischer Ordnungen durch einen malerischen Farbauftrag, handgeführte Linien, Falten oder Lücken im System aufgebrochen und belebt werde.
