Landkreis Böblingen
: Damit Mähroboter nicht zur Todesfalle für Igel werden

Das Böblinger Landratsamt ruft zum verantwortungsvollen Umgang mit Mährobotern auf. Kleine Gartenbewohner sollen dadurch geschützt werden.
Von
Wolfgang Berger
Stuttgart
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Mähroboter können Igeln leicht zu Verhängnis werden.

Lydia Schübel/dpa

Mit den steigenden Temperaturen fängt die Gartensaison an und damit auch der Einsatz von Mährobotern. Diese können mit ihren Schneidewerkzeugen schwere Verletzungen bei Igeln und anderen kleinen Wildtieren verursachen. Der Landkreis Böblingen gibt Tipps, wie die Roboter ihre Arbeit verrichten und kleine Gartenbewohner verschont werden.

Igel sind häufig in der Dämmerung oder nachts unterwegs. Sie erkennen die Gefahr durch einen Mähroboter oft nicht rechtzeitig und rollen sich ein, um sich mit ihren Stacheln zu schützen. Dabei ziehen sie leider meist den Kürzeren und es kommt zu schweren oder tödlichen Verletzungen.

Mähroboter sollten deshalb nicht in den Abendstunden, während der Nacht oder in der Morgendämmerung eingesetzt werden, sondern idealerweise zwischen 9 und 17 Uhr. Dadurch werden dämmerungs- und nachtaktive Tiere wie der Igel, aber beispielsweise auch Amphibien, geschützt. Idealerweise sollte auch tagsüber darauf geachtet werden, ob am Rand des Rasens, an Heckensäumen oder Strauchrändern Tiere ruhen.

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