Landtagswahl 2026
: FDP-Abgeordneter will wieder ins Parlament

Hans Dieter Scheerer aus Weil der Stadt sitzt für die FDP im Landtag. Im März 2026 will er wieder gewählt werden. Im Wahlkreis Böblingen tritt Christine Watrinet für die Liberalen an.
Von
Robert Krülle
Stuttgart
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Aktive Liberale: Hans Dieter Scheerer und Christine Watrinet

FDP

Die nächste Landtagswahl steht am 8. März 2026 an. Für die FDP tritt im Wahlkreis Leonberg-Herrenberg erneut der Rechtsanwalt Hans Dieter Scheerer an, der seit 2021 im Parlament sitzt. Zweitkandidat ist hier Alexander Rudat (21) aus Leonberg. Im Wahlkreis Böblingen steht die Unternehmensberaterin Christine Watrinet für die Freien Demokraten zur Wahl. Ihre Zweitkandidatin ist die Sindelfingerin Sandra Klobuczek.

Gute Ausgangsposition

Bei der Landtagswahl 2021 hatte Scheerer 11,7 Prozent der Wählerstimmen erreicht und gehörte damit zu den ergebnisstärksten FDP-Kandidaten in Baden-Württemberg. Im Ständigen Ausschuss des Landtags betreut der Böblinger FDP-Kreisvorsitzende neben zahlreichen Justizthemen vor allem den Bereich Migration und Integration. Zudem ist er Sprecher der FDP-Landtagsfraktion für den Öffentlichen Personennahverkehr.

Bei der Landesvertreterversammlung ist Hans Dieter Scheerer auf Platz 15 der FDP-Landesliste gewählt worden, was eine gute Chance auf den erneuten Einzug bedeutet. Aktuell gehören der FDP-Fraktion 18 Abgeordnete an. Allerdings ist die zukünftige Zahl schwer einzuschätzen. Denn nach dem Ergebnis von 10,5 Prozent bei der Landtagswahl 2021 befand sich die FDP zuletzt eher im Sinkflug und gehört dem Bundestag ja nicht mehr an. Gleichzeitig ist Baden-Württemberg das Stammland der FDP, und durch erstmals vergebene Ausgleichsmandate kann die Zahl der Sitze auch wachsen.

Christine Watrinet steht auf Platz 38

Im Wahlkreis Böblingen wird die 59-jährige Christine Watrinet für die FDP antreten. Die Holzgerlingerin ist Vorsitzende des Ortsverbandes Schönbuch. Die promovierte Betriebswirtin kündigte bei ihrer Vorstellung an, dass sie wirtschaftspolitische Themen in den Mittelpunkt ihres Wahlkampfes stellen werde. Sie profitiere von ihrer betriebswirtschaftlichen Kompetenz und bringe aus ihrer beruflichen Erfahrung ein breites Wissen um die Stärken, aber auch Bedürfnisse der Unternehmen mit. In der Landesliste ist sie auf Platz 38 positioniert.

Mit der Reform von 2022 gibt es bei der Landtagswahl 2026 nicht mehr nur eine Stimme, sondern eine Erst- und eine Zweitstimme (wie bei der Bundestagswahl). Die Erststimmensieger im Wahlkreis sitzen sicher im Parlament, es gibt zudem Überhang- und Ausgleichsmandate. Eine mögliche Aufblähung des Landtags steht entsprechend in der Kritik. Zudem sinkt das Mindestalter der Wahlberechtigten auf 16 Jahre.

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